Saison 2011/12 Spielvorschau / allgemeine Infos
von Helmut Findelsberger
Moosburg als Gegner verheißt nichts Gutes
Sonntag 17 Uhr: Tabellenschlusslicht gegen souveränen Spitzenreiter
Gebensbach – Der mit nur zwei Pluspunkten abgeschlagene Tabellenvierzehnte gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer – diese Konstellation verheißt für Sonntag 17 Uhr nichts Gutes. Die ESV-Puckjäger als Gastgeber im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion werden den aussichtslosen Kampf gegen das Überteam des EV Moosburg genauso aufnehmen, wie sie es diese Saison schon oft genug mit Bravour gemacht haben.
„Möglichst gut aus der Affäre ziehen, was uns zuletzt auch gelungen ist und mal schauen was auf uns zukommt und das wird nicht wenig sein!“ Für Trainer Thomas Schneeberger gibt es kein großes Lamentieren, wobei er zugibt, „ selbst überrascht zu sein, wie o.k. die Stimmung im Team ist“. Personell sieht es wenigstens etwas besser im Vergleich zum letzten Wochenende aus. Mehr wie 15 Feldspieler stehen eh nie zur Verfügung. Der zuletzt gesperrte Matthias Klatt ist nach einem Arbeitsunfall sehr fraglich. Von den Ausländern ist Jozef Smolko an der Reihe und Torhüter Manuel Hammerlindl muss nicht wieder an vorderster Front aushelfen.
Für Moosburg mit seiner Tormaschinerie ist es ganz gut, auf zwei Torhüter bauen zu können. 238:45 Tore und 40:0 Punkte hat diese Halbprofitruppe bis jetzt auf ihrem Konto. Der Bayerligaaufstieg scheint nur noch Formsache, auch wenn die jeweils beiden Erstplatzierten der zwei Landesligagruppen die Aufstiegsrunde um die beiden fixen Aufstiegsplätze bestreiten. Wer soll das Team um die Landshuter Alex Feistl (32 Tore / 59 Assists), Patrice Dlugos (29 / 29), Günter Oswald (10 / 22 / 15 Spiele), Alexander Popp (20 / 31), Michael Schwarzkugler (28 / 18)), den tschechischen Ex-Profi Petr Kankovsky (39 / 46) und den deutsch-slowenischen Spielertrainer und Verteidiger Elvis Beslagic (11 / 28) stoppen? In der Landesliga gibt es für die Drei-Rosenstädter keinen ernsthaften Gegner!

„Red Dragons“ lauern auf Beute
promptes Wiedersehen für die ESV-Puckjäger mit dem ERC Regen am Sonntag
Gebensbach – Ein promptes Wiedersehen mit dem ERC Regen gibt es für die ESV-Puckjäger. Nach dem ersten Duell letzten Freitag auf heimischem Eis geht die Reise morgen in den Bayerwald; Spielbeginn ist in der Franz-Zwiebel-Eishalle um 18 Uhr – Busabfahrt in Dorfen um 14.30 Uhr.
Immerhin 15 Feldspieler waren es letzten Freitag, am Sonntag in Bad Kissingen noch 11 und recht viel mehr werden es wohl morgen auch nicht. Zu allem Übel fiel auch noch Trainer Thomas Schneeberger während der Woche krank aus, so dass die Vorbereitung auch nicht gerade optimal war. Das Quartett, das am Sonntag fehlte, dürfte wieder dabei sein, dafür fällt mit den Youngstern Martin Sieber (krank) und Michael Reiter (verletzt) sowie dem gesperrten Matthias Klatt wieder ein Trio aus.
Nach Bad Kissingen fuhr man fast mit dem „letzten Aufgebot“ und heraus kam dennoch eine sehr respektable Leistung. Die zuletzt auch das Abstiegsgespenst im Nacken spürenden „Red Dragons“ strotzen nach einem perfekten Wochenende sicher vor Selbstbewusstsein. Dem 5:2-Sieg beim ESV ließen sie in eigener Halle, die mit Zuschauerzahlen zwischen 300 und 500 schnell zur „Drachenhölle“ werden kann, ein 10:0 gegen den ebenfalls um den Klassenerhalt bangenden EHC Mitterteich folgen.
Sechs Partien – dreimal auswärts und dreimal zuhause - hat der ESV in dieser Landesligasaison und für mindestens eine weitere noch vor sich, ehe es eine Etage tiefer in die Bezirksliga geht. Von der Papierform her verspricht das morgige Spiel ein „Wellnessprogramm im Vergleich zu den folgenden Gegnern. Dann folgt nämlich das Topduo Moosburg zuhause und Höchstadt auswärts.

So schnell sieht man sich wieder - Niki Mayer (Nr. 10) und Matthias Selmaier und dasRegener Abwehrbollwerk um Torhüter Marcus Bauer
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Fotos von Dominik Findelsberger
Gelingt wenigstens Schadensbegrenzung nach der
weitesten Reise dieser Saison?
Gebensbach – Gerüchteweise soll beim EC Bad Kissingen, dem morgigen Gastgeber der ESV-Puckjäger, schon mal über einen Wechsel in den hessischen Landesverband nachgedacht worden sein. Wenn man die Landkarte Bayerns betrachtet, verwundert dies nicht. Zudem stammen nicht wenige Spieler des Aufsteigers aus der Nachwuchsschule des früheren DEL-Clubs Kassel. Auch Aufstiegstrainer Falk Ozellis hat dort seine Wurzeln. Er gab im Dezember sein Amt ab, das nun der 28-jährige Topverteidiger Marc „the Hammer“ Hemmerich (18 Spiele / 50 Pukte) als Spielertrainer ausübt. Aus den 20 Neuzugängen sticht er neben dem Tschechen Franek (45 Punkte) heraus. Der ESV verlor das Hinspiel 2:9 und muss beim Tabellenfünften vor allem um Schadensbegrenzung bemüht sein.
Spielbeginn ist in der Kurstadt um 18 Uhr – Busabfahrt am Eisstadion dorfen um 12.30 Uhr.
„Haben nicht vor, uns abschießen zu lassen“
ESV erwartet heute abstiegsgefährdeten ERC Regen – Sonntag in Bad Kissingen
Gebensbach – Mit einem weiteren „Tabellennachbarn“ bekommen es die ESV-Puckjäger am Freitagabend zu tun. Um 20 Uhr empfangen sie im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion den ERC Regen. Am Sonntag steht die weiteste Reise der Saison auf dem Programm. Um 18 Uhr werden sie vom SC Bad Kissingen erwartet; Busabfahrt am Eisstadion um 12.30 Uhr.
Beide Wochenendgegner sind vor der Saison aufgestiegen. Die Kurstädter logieren angesichts 19 neuer Spieler, davon nicht wenige hochkarätig, keinesfalls überraschend auf Rang 5 mit berechtigten Ambitionen auf Rang 3 oder 4. Die Waidler haben ihr Team punktuell, aber auch sehr effektiv verstärkt. Topscorer ist mit dem 25-jährigen Tschechen Jan Nemec in seiner 5. Saison im Red Dragons-Trikot ein „altgedienter“ Recke. Die Neuzugänge Schreyer (Deggendorf, EHC Regensburg), Markus Weinzierl (EV Regensburg), der Deutsch-Russe Gomov (Waldkirchen, Passau) und der 34-jährige Kössl mit Erfahrung aus Bundesliga und 1. Liga (Ingolstadt, Landsberg, Straubing) wurden für das Unternehmen Klassenerhalt verpflichtet.
Mit den erfahrenen Ex-Straubingern Skrtel und Vöst wurde nachgerüstet, jedoch der absolute Coup ist der neue Torhüter Christian Hamberger. Der 24-jährige Ex-Straubinger wechselte aus beruflichen Gründen vom Bayernligisten Weiden zurück ins heimische Niederbayern. Trotz prominenten Personals spüren die Waidler auf Rang 12, dem ersten Nichtabstiegsplatz, mit 10:20 Punkten aus erst 15 Spielen Selb 1b mit (10:32 / 21 Spiele) im Nacken.
Abgeschlagen rangiert der ESV auf dem 14. Tabellenplatz mit 2:34 Zählern. „Wir haben nicht vor, uns abschießen zu lassen“ kündigte Trainer Thomas Schneeberger nach eindringlichen Gesprächen mit der Mannschaft an. Einige der zuletzt gesperrt und verletzt fehlenden erwartet er wieder zurück, so dass gegen Regen mindestens drei Fünferblöcke auflaufen werden. Die Kontingentspieler Slater und Smolko werden sich ebenso je einmal spielen wie die beiden Torhüter.

Wenn nicht morgen, wann dann !
Schafft der ESV gegen den Vorletzten Selb 1b seinen zweiten Saisonsieg?
Gebensbach – Können die ESV-Puckjäger ihre Negativserie endlich stoppen. Morgen um 17 Uhr empfangen sie im Dr. Rudolf-Stadion in Dorfen den VER Selb 1b. Letzter gegen Vorletzter – wenn nicht morgen, wann dann!?
Am 21. Oktober, dem 2. Spieltag, gewann der ESV in einem denkwürdigen Spiel mit 8:7 gegen den inzwischen auf den Rang 4 vorgerückten ESC Vilshofen. Den entscheidenden Treffer markierte eine Sekunde vor Schluss zum bisher einzigen Saisonsieg Robert Schubert, der inzwischen wieder nach Krefeld zurückgekehrt ist. Überhaupt ist der ESV-Kader ganz schön ausgedünnt. Die langzeitverletzten Andi Wunderer und Bastian Tengler, der ebenfalls angeschlagene Manuel Bertl und der gesperrte Kapitän Alex Aigner stehen auf der Ausfallliste. Das Comeback von Stefan Breiteneicher dauerte beruflich und schulisch bedingt genau ein Spiel. Von den Kontingentspielern kann nur einer auflaufen und dies wird morgen Jozef Smolko in der Abwehr sein.
Mit 5 Abwehrspielern und 9 Angreifern rechnet Trainer Thomas Schneeberger. „Wir können uns nicht immer so präsentieren wie zuletzt und sang- und klanglos absteigen“ kündigte er an und erwartet, dass „seine Truppe alles versuchen wird, das Spiel zu gewinnen“. Bei 2:32 Punkten ist es die letzte Chance, sich die Möglichkeit offen zu halten, an den direkten Tabellennachbarn vielleicht noch heranzukommen. Selb hat mit 8:30 Punkten zwei Spiele mehr absolviert und außer den beiden Vergleichen mit dem ESV ein ganz schweres Restprogramm vor sich. Dafür bekommen sie prominente Verstärkung mit Hannes Siegeris. Dieser gestandene Oberligaspieler, der am Sonntag 28 Jahre alt wird, hat beruflich und familiär bedingt diese Woche in Selbs Oberligateam aufgehört und verstärkt nun die 1b im Abstiegskampf.
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Mathias Selmair im Nahkampf an der Bande im Spiel gegen Ambergs Trometer - fehlenden Kampfgeist kann man den Burschen nicht vorwerfen
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Kann der ESV nun unbeschwert aufspielen?
Gegen zwei „Tabellennachbarn“: Freitag kommt Amberg – Sonntag in Mitterteich
Gebensbach - „Wir müssten nur noch alles gewinnen“ stellte ESV-Trainer Thomas Schneeberger in einem Pressegespräch zum Jahreswechsel sarkastisch fest. Zweimal haben seine Schützlinge an diesem Wochenende dazu Gelegenheit. Am Freitagabend um 20 Uhr auf heimischem Dorfener Eis ist der ERSC Amberg der Gegner und am Sonntag geht die Reise zum EHC Stiftland Mitterteich; Spielbeginn 17 Uhr – Busabfahrt am Eisstadion um 12.30 Uhr.
Der Blick auf die Tabelle ist alles andere als erbaulich. Die in der Tabelle benachbarten Clubs haben sich in schöner Regelmäßigkeit abwechselnd geschlagen und quasi im Pulk vom ESV (Rang 14 / 2:28 Punkte) abgesetzt. Diese schon sehr eindeutige Tabellensituation spiegelt sich auch in der Aussage von Schneeberger. Nun bekommt der ESV zwei Gegner aus „diesem Dunstkreis“ der Tabelle vorgesetzt. Der personelle Engpass vom Hassfurtspiel dürfte kein Thema mehr sein, Der Trainer spekuliert, dass es leichter geht, wenn man „angesichts der Lage unbeschwert aufspielen kann“.
Der Amberger Traditionsclub, letzte Saison Sechster und derzeit auf Rang 9 mit 10:22 Punkten, gehört auch zu den arg gebeutelten mit zuletzt fünf teilweise happigen Niederlagen am Stück. Im Hinspiel führte der ESV 2:0, ehe eine katastrophale Chancenverwertung und völlig indisponierte Schiedsrichter ihren Teil zur 2:7-Niederlage beitrugen. Amberg hat natürlich ein paar Cracks, die ein Spiel mal entscheiden können. Der oberligaerfahrene Ur-Amberger Aukofer mit 15, der junge Behmer, der vor der Saison aus Bayreuth kam, mit 14 Treffern und der 38-jährige Topscorer Ponitz (18 Vorlagen, 5 Tore) haben exakt so viele Tore auf ihrem Konto wie die gesamte ESV-Truppe. Der letzte Sieg der „Wild Lions“ datiert am 11. Dezember mit 10:2 im Oberpfalzderby beim EHC Mitterteich.
Der Aufsteiger (9:19 Punkte) holte sich nach der Entlassung seines Trainers Vaclav Drobny eine Absage bei Ambergs Michael Dippold, als man bei ihm anfragte. Roman Göldner, der langzeitverletzte Kapitän und zuletzt wichtigste Spieler, bleibt somit bis zum Saisonende Trainer. Die „Dragons“ verloren zuletzt die beiden Duelle gegen Selb 1b und sehen sich nun nach dem eindrucksvollen Saisonstart mit Siegen gegen Freising und Waldkirchen plötzlich im Abstiegskampf.

Jahresabschluss beim Aufstiegsaspiranten Hassfurt
Auch als Außenseiter macht der ESV keine Kaffeefahrt nach Unterfranken
Gebensbach/Hassfurt – Nach fast dreiwöchiger Zwangspause durch den Ausfall des Mitterteichspieles gehen die ESV-Puckjäger noch einmal auf weite Fahrt im alten Jahr. Der ESC Hassfurt „Hawks“ ist heute abend um 19.15 Gastgeber; Busabfahrt am Eisstadion in Dorfen um 13.45 Uhr.
Man fährt nicht hin und zurück 650 Kilometer als Kaffeefahrt um einfach Punkte abzuliefern, auch wenn der Tabellendritte (15 Spiele, 23:7 Punkte, 77:40 Tore) klarer Favorit ist. Der ESV als Vierzehnter (14, 2:26, 34:137) hat zwar die „Rote Laterne“ im Gepäck, aber die Pause intensiv genützt. Allein diese Woche standen vier Trainingseinheiten auf dem Programm – die letzte heute Vormittag! Wichtige Spiele gegen Amberg, in Mitterteich und zweimal gegen Selb folgen im Januar. Da möchte Trainer Thomas Schneeberger sein Team in Topverfassung sehen. Heute Abend fällt das Aufgebot zahlenmäßig noch klein aus, da gleichzeitig die Junioren als Bezirksligaspitzenreiter beim Verfolger Bad Aibling ein vorentscheidendes Spiel haben. Allzu viele von den Youngstern werden den Unterfrankentrip nicht antreten können.
Hassfurt gibt vor jeder Saison den Bayernligaaufstieg als Saisonziel aus. Inzwischen haben sie 5 Minuspunkte mehr als Höchstadt auf dem begehrten 2. Tabellenplatz. Aus dem Rennen sind sie noch, aber sie können sich keine Ausrutscher mehr erlauben. Das soll sicher auch der ESV zu spüren bekommen, auch wenn sie heute Abend auf ein paar wichtige Kräfte verzichten müssen. Beim 8:3-Heimsieg gegen Pegnitz handelten sich der kürzlich verpflichtete Tscheche Macek eine Matchstrafe und Schneider sowie Trainer Waßmiller Spieldauerstrafen ein – so etwas nennt man wohl einen Pyrrhussieg. Bei der 3:7-Heimniederlage im Hinspiel verkaufte sich der ESV schon mal nicht schlecht.

Heimspiel gegen Mitterteich fiel aus
Gebensbach / Dorfen – Nichts wurde es für die ESV-Puckjäger gestern Abend mit dem anvisierten zweiten Saisonsieg. Der Grund ist nicht eine weitere Niederlage, sondern die Absage des Heimspieles gegen den EHC Mitterteich. Nachdem die Stiftländer während der Fahrt schon mit der stürmischen Witterung Probleme hatten, versagte bei Regensburg der Bus den Dienst.
Laut Statuten hat der Heimverein ab dem angesetzten Spielbeginn 90 Minuten zu warten. Die Suche nach einem Ersatzfahrzeug wurde jedoch zur Hängepartie. Somit wurde das Spiel in Absprache mit Landesligaspielgruppenleiter Bauer bereits um 18.30 Uhr abgesagt. Beide Seiten müssen nun einen Ersatztermin finden.
„Kellerduell“ in Pegnitz
Gebensbach / Pegnitz - Zum ersten „Kellerduell“ kommt es für die ESV-Puckjäger morgen um 17.30 Uhr beim EV Pegnitz.
Die „Ice Dogs“ rangierten vor diesem Wochenende mit 3:13 Punkten aus nur 8 absolvierten Spielen auf dem 13. und vorletzten Tabellenplatz vor dem ESV (12 / 2:22) und hinter Selb 1b (11 / 4:18). Pegnitz musste am Freitag beim amtierenden Meister und klar favorisierten ESV Waldkirchen antreten, während der ESV den SE Freising zu Gast hatte.
Zum Saisonstart ging der ESV mit 2:11 gegen Pegnitz unter und wurde für seine naive Spielweise von Markus Schwindl, der „Torgarantie auf Schlittschuhen“, mit 4 Treffern bestraft. Den Oberfranken ist seitdem außer dem 4:4-Remis gegen Regen nichts mehr gelungen. Favorit in der für die Gebensbacher sicher ungewohnten Freiluftarena ist Pegnitz, aber in solchen Duellen zählt das nicht. Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel – da zählen gute Nerven und ein klarer Kopf mehr als äußere Einflüsse und der eine oder andere Punkt oder Tabellenplatz mehr oder weniger.
Ansteigende Formkurve allein reicht nicht
ESV muss endlich Punkte sammeln – am besten gleich heute gegen Freising
Gebensbach - „Zählbares“ muss endlich her bei den ESV-Puckjägern. Gelegenheit zu punkten bekommen sie auch an diesem Wochenende wieder im Doppelpack. Nach Dorfen kommt heute Abend der SE Freising – Spielbeginn 20 Uhr – und am Sonntag geht die Reise zum EV Pegnitz – Spielbeginn 17.30 Uhr, Busabfahrt in Dorfen um 13 Uhr.
Eine ansteigende Formkurve allein zählt nicht, wenn kein Zuwachs für das Punktekonto dabei rausspringt. „Mir fehlt halt einer, der wie etwa in Amberg aus hochkarätigsten Chancen aus einem 2:0 auch noch ein 3:0- oder 4:0-Führung macht. Dafür kann er wieder auf sein Stammduo auf der Torhüterposition bauen. Martin Lainer wird spielen und Manuel Hammerlindl sitzt auf der bank, hat aber noch Trainingsrückstand. „Wir werden wieder mit drei Blöcken Gas geben“ kündigte Schneeberger an, der aber zugab, dass ohne die nötigen Tore und Punkte im Abstiegskampf allmählich die Felle davonschwimmen könnten.
Freising kommt als Rangachter mit 10:12 Punkten und mit zwei Niederlagen gegen Regen und in Vilshofen im Gepäck. Die Truppe von Trainer Christian Eibl war in ihren Ergebnissen bisher sehr wechselhaft. Viel hängt von der Form ihres Startorhüters Bertet , der vom Bayernligisten Germering kam und von Torjäger Mooseder, dem Germering-Rückkehrer, ab. Bei der 1:13 - Hinspielniederlage hatte der ESV einen rabenschwarzen Tag. Unverwundbar sind die „Black Bears“ nicht, das zeigten zuletzt Regen und Dingolfing auf.
In der Pegnitzer Freiluftarena kommt es zum „Kellerderby“. Die „Ice Dogs“ stehen mit 3:13 Zählern aus erst 8 Spielen vor dem ESV (2:22 Punkte / 12 Spiele). Der Sieger wäre wieder an Selb 1b (12. / 4:18), Amberg (11. / 6:12) und Mitterteich (10. / 7:13) dran.

Thomas Schneeberger würde gern öfter Spieler für einen Treffer loben wie in dieser Szene in Amberg Fabian Zückert nach seinem Treffer zum 2:0
Foto Dominik Findelsberger
Auch ein „kriselnder“ ERSC Amberg ist klarer Favorit
Gebensbach – Beim ERSC Amberg muss der ESV am Sonntag antreten und dies hoffentlich nicht wieder so dezimiert wie vergangenes Wochenende im Sonntagsspiel; Spielbeginn 18.30 Uhr – Busabfahrt am Eisstadion 14 Uhr.
Aus dem Jammern fast nicht raus kommt diese Saison der ERSC Amberg. Zum Saisonauftakt kassierten die „Wild Lions“ – letzte Saison Sechster – eine 0:23-Packung beim EV Moosburg. Davon erholte sich die Truppe um Torjäger Aukofer sowie die Routiniers Kukacka und Ponitz lange nicht. Der 3:2-Sieg in Hassfurt war ein erstes Ausrufezeichen, ehe letztes Wochenende der „Wildkatzenjammer“ erst richtig laut wurde. 6:7 verlor man letzten Sonntag im „besten Spiel seit Jahren“ zuhause gegen Moosburg nach 6:4-Vorsprung und dem entscheidenden Gegentreffer bei eigener Überzahl 33 Sekunden vor Schluss. Darauf folgte noch die4:6-Niederlage in Freising – da lag Amberg vor dem letzten Drittel 2:1 in Front und kassierte dann 5 Treffer in 7 Minuten.
Der ESV kassierte letzte Saison zwei klare Niederlagen gegen den Oberpfälzer Traditionsclub und ist auch diesmal beim aktuellen Tabellenelften (4:12) klarer Außenseiter.
„Bad Kissingen muss sich warm anziehen“
ESV-Puckjäger sind personell wieder etwas besser bestückt
Gebensbach - Erneut steht dem ESV ein Doppelpack ins Haus. Heute Abend stellt sich der EC Bad Kissingen um 20 Uhr in Dorfen vor und am Sonntag ist der ERSC Amberg Gastgeber; Spielbeginn 18.30 Uhr – Busabfahrt am Eisstadion um 14 Uhr. Die Christbaumversteigerung am Samstag macht aus diesem Wochenende sogar einer Dreierpack.
Die Kissinger „Wölfe“ sind mit Abstand der stärkste der drei Aufsteiger. Gegen Selb 1b – mit 2:18 Punkten nur durch das bessere Torverhältnis vor dem punktgleichen ESV auf Rang 13 - bekleckerten sie sich beim 5:1-Heimsieg auch nicht mit Ruhm. Mit 13:9 Zählern rangieren sie aber auf dem beachtlichen 4. Tabellenplatz. Sie haben auch investiert dafür. Vom Aufstiegsteam sind nicht viele übrig. 18 „Neue“ sind im 23 Mann starken Kader und mit dem Ex-Augsburger und Königsbrunner Tausend läuft nach Öffnung der Transferzeit heute Nr. 19 auf. Topscorer sind der gebürtige Mannheimer Marc „the hammer“ Hemmerich (mit Bayreuth und Landshut in der Oberliga), der Tscheche Franik, der in einem Quartett aus Hassfurt kam und der Düsseldorfer Moch – einer der Verbliebenen. Prominenteste Kraft ist mit dem 42-jährigen Falk Ozellis der Trainer. 138 DEL-Spiele mit 66 Punkten für Kassel sind „eine Marke“ – und aus der immer noch starken und nicht so weit entfernten Kasseler Eishockeyschule stammen auch einige seiner Schützlinge.
„Bad Kissingen wird sich trotzdem warm anziehen müssen“ – davon ist ESV-Trainer Thomas Schneeberger überzeugt. Er hat wieder drei Blöcke zur Verfügung, wenn auch das Hassfurt-Spiel Spuren hinterlassen hat. Die Unterfranken beklagten eine aggressive Spielweise des ESV, obwohl sie in der von wenigen Hinausstellungen geprägten und nie unfairen Partie mehr Strafminuten hatten und der ESV mit Martin Sieber, Wayne Slater zwei Langzeitverletzte hat. Niki Mayer probiert es wieder und für Slater springt trotz Schmerzen Jozef Smolko ein. Beim neuen Trainer kann sich nach abgelaufener Sperre ab heute Bastian Tengler beweisen.
ESV-Puckjäger nicht mehr so arg dezimiert
Heute gegen die Hassfurt „Hawks“ – Sonntag zum Meister nach Waldkirchen
Gebensbach - Vorbei sind die gemütlichen Wochenenden mit nur einem Spiel. Einen „knackigen“ Doppelpack haben die ESV-Puckjäger diesmal auf dem Programm. Heute Abend empfangen sie in Dorfen um 20 Uhr die „Hawks“ des ESC Hassfurt und am Sonntag geht es zu den „Karoli Crokodiles“ des ESV Waldkirchen; Spielbeginn 18 Uhr – Busabfahrt am Eisstadion 14.15 Uhr.
„Wir haben gut und hart trainiert und können wieder mit drei Fünferblöcken antreten“. Trainer Thomas Schneeberger zeigte sich zufrieden mit seiner 2. Woche beim ESV. Für den angeschlagenen Jozef Smolko wird Wayne Slater auflaufen, denn auch „den möchte er spielen sehen“. Manuel Hammerlindl ist noch verletzt und so wird erneut Martin Lainer das Tor hüten. Als Nr. 2 ist auch Jens Groß wieder dabei. Der lange verletzte Robert Schubert ist wieder zurück, aber dennoch fallen eine ganze Reihe von Kandidaten aus dem 23 Feldspieler starken Kader aus.
Die „Habichte“ kommen derzeit auch etwas „zerrupft“ daher. Obwohl immer welche fehlten, schafften die von jeher aufstiegsambitionierten Unterfranken vom Start weg 7 Siege und hielten lange Platz 1. Erst letztes Wochenende riss die Serie mit einer 2:3-Heiniederlage gegen Amberg. Ein Quartett an Stammkräften mit dem tschechischen Topscorer Franek verloren sie an den Aufsteiger und Nachbarrivalen Bad Kissingen. Dafür brachte der neue Trainer Sergej Waßmiller mit Martin Lamich einen Sturmpartner aus Selb mit. Der 32-jährige schaffte in 46 Oberligaspielen 32 Tore und 23 Assists. Die Topleute wie der letztjährige Spielertrainer Popeck, die DEL-erfahrenen Körber und Cerny und auch Lamich sind dabei. Da aber Torjäger Nold und einige andere ausfallen, wird wahrscheinlich auch der 41-jährige Waßmiller bereits zum 4. Mal wieder spielen.
Waldkirchen als amtierender Meister der Gruppe Nord/Ost hat am vergangenen Wochenende im Prestigederby gegen Vilshofen (1:3) und im Spitzenspiel in Höchstadt – 3:5 nach langer 3:1-Führung – zwei Niederlagen kassiert und ist mit 10:8 Punkten raus aus der Spitzengruppe. Im Hinspiel hatte der ESV bei der 1:10-Niederlage gegen Blaha, Simbeck, Suchomski & Co. keine Chance. Auch am Sonntag sind die „Crocodiles“ im Stadion am Karoli der klare Favorit.
Die ESV-Puckjäger sind beide Male klare Außenseiter und können eigentlich nichts verlieren, aber positiv überraschen.
Zum Einstand der stärkste Gegner
ESV-Puckjäger mit dem neuen Trainer Thomas Schneeberger nach Moosburg
Gebensbach / Moosburg - Zum Einstand des neuen Trainers Thomas Schneeberger hätte die Aufgabe gar nicht schwerer sein können. Die Eishockeylandesliga „ist kein Wunschkonzert“ und so müssen die ESV-Puckjäger heute Abend beim EV Moosburg antreten; Spielbeginn 19.30 Uhr. Dafür ist dies die einzige Partie an diesem Wochenende.
Nach der Demission von Willi Viereckl war im Eishockeydorf Handlungsbedarf angesagt. Zum ersten Training dieser Woche konnte Abteilungsleiter Christian Aigner mit dem 46-jährigen Schneeberger den neuen Trainer vorstellen. Der B-Lizenzinhaber kam vor Saisonbeginn nach Dorfen, trainiert beim ESC die Knaben, ist Co-Trainer bei der ESC / ESV - Juniorenspielgemeinschaft und ist verantwortlich für Torhütertraining und Laufschule. So steht er montags bis freitags ab 15 Uhr auf dem Eis.
Schneeberger kam aus Schwenningen, war am Neckarursprung beim FSV und zuletzt beim ERC als Trainer tätig und dazwischen auch in Balingen, Landshut und Bietigheim. Bei all diesen Clubs, außer Landshut war er auch als Spieler aktiv., so auch bei Iserlohn 1b und Burgau
Das Saisonziel Klassenerhalt sieht er für den ESV als machbar an, aber dafür müssen „alle mindestens 100 Prozent oder mehr geben“. Nicht alles ist für ihn neu, denn „die Juniorenspieler kennt er ja und vom übrigen Kader wird er mit jedem noch Einzelgespräche führen“. Auf den Einstiegsgegner Moosburg angesprochen, meinte er nur, dass „auch die folgenden Partien nicht einfach werden“. Er setzt darauf, dass „noch mancher Gegner die Gebensbacher unterschätzten wird und Überraschungen durchaus möglich sind“.
Heute Abend sicher nicht – der selbsternannte Aufstiegsfavorit hat seine Investitionen nach dem Scheitern der letzten Saison noch einmal erhöht. In der Truppe um Feistl, Oswald & Co. ist fast keiner mehr dabei, der nicht mindestens Bayernliga- oder gar Profieishockey schon gespielt hat. Im ersten Spiel bekam dies der nicht schwach eingeschätzte ERSC Amberg mit einer 23:0-Packung zu spüren.

Mannschaftsführer Günther Trox (links) mit dem neuen Trainer Thomas Schneeberger
Foto Dominik Findelsberger
ESV ab sofort ohne Trainer Viereckl
Die Aufgabe am Sonntag in Dingolfing macht dies nicht einfacher
Gebensbach – Ohne seinen bisherigen Trainer Willi Viereckl muss der ESV Gebensbach mit seiner Landesligamannschaft ab sofort und somit auch am Sonntag um 18 Uhr beim EV Dingolfing auskommen. Viereckl, seit Sommer 2010 beim ESV, quittierte am Dienstagabend vor dem Training seinen Dienst.
Der Grund, die Brocken hinzuschmeißen, war für den 46-jährigen Viereckl laut Abteilungsleiter Christian Aigner, dass „die Chemie zwischen Trainer und Mannschaft nicht mehr stimmte“. Bei Aigner und seinen Mitstreitern glühen nun die Telefondrähte, denn bis nächste Woche muss ein neuer Trainer her. Der zweite Abteilungsleiter Johann Petermaier, mit Trainerschein ausgestattet und bei Spielen an der Bande schon manches Mal eingesprungen, ist die nächsten 4 Wochen in Australien. Da wird am Sonntag wohl Vorstand Peter Kerscher das Team coachen. Er hat ebenfalls den vom Verband geforderten Trainerschein.
Wenn man die nachfolgenden Spiele in Moosburg, zuhause gegen Hassfurt und in Waldkirchen betrachtet, ist Dingolfing am ehesten einigermaßen in Reichweite. Die „Isar Rats“ stehen mit 4:6 Punkten auf dem 8. Rang vier Plätze besser als der ESV (2:10). In Höchstadt wurden sie mit 15:1 auch abgewatscht, ließen aber mit dem 7:5-Sieg in Amberg und zuletzt mit 10:7 beim heimstarken Aufsteiger Regen aufhorchen, nachdem sie vorher Freising 3:5 und in Hassfurt 1:9 unterlagen. In Hassfurt und Regen war der letzte Saison reaktivierte Thomas Wilhelm wieder dabei. Der 25-jährige absolvierte für Straubing 124 DEL-Spiele mit 12 Toren und 8 Assists und spielte für Landshut und München 2. Liga. Zu beachten sind beim EVD auch der vom Oberligisten Deggendorf gekommene Weber, die bayernligaerfahrenen Schickaneder und Karmainski sowie der über Moosburg isarabwärts gewechselte Toptorjäger Andreas Herrmann aus Landshut.

Hält die Serie gegen Vilshofen
Gebensbach – Nun
haben auch die Freiluftclubs in der
Eishockeylandesliga alle ihr eigenes Eis. Gast bei der Heimpremiere des ESC
Vilshofen ist am Sonntag der ESV um 17.15 Uhr im Stadion an der Vils.
Die „Wölfe“ haben sich ihren Saisonstart auch anders vorgestellt. Das Team um den tschechischen Topscorer Slauf, Philipp Weinzierl, Kulzer und Hofmeister und weitere Cracks, die Erfahrung aus Ober- und Bayernliga mitbringen, sollte eigentlich mehr können. So stehen die 7:8-Auftaktniederlage beim ESV, ein 5:3 bei Selb 1b und eine 1:5-Niederlage beim Aufsteiger Bad Kissingen zu Buche. Ein Problem hatte Vilshofen zuletzt bei der Besetzung der Torhüterposition. Nachdem Krenn überraschend nach Waldkirchen wechselte und Schimpfhauser sich beim Fußball ein Bein brach, waren beide Stammtorhüter weg. Seyffert bisher Nr. 3, der unerfahrene Wittmann und der lang inaktive Straubinger Kelbin müssen es jetzt richten.
Der ESV hat nun saisonübergreifend mit zwei remis und einem Sieg drei Spiele gegen Vilshofen nicht mehr verloren. Wenn das Freitagsspiel keine Personalprobleme aufwirft und die Junioren, für die es Spiel Nr. 3 wäre, auch ihr Samstagsspiel schadlos überstehen, ist die Aufgabe nicht unlösbar.
Gelingt erneut eine Wiedergutmachung ?
ESV-Puckjäger empfangen heute Waldkirchen – Sonntag in Vilshofen
Gebensbach – Vor einem erneuten Doppelpack stehen die ESV-Puckjäger an diesem Wochenende. Heute abend empfangen sie um 20 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion den ESV Waldkirchen. Am Sonntag gibt es um 17.15 Uhr bereits das zweite Aufeinandertreffen dieser Saison mit dem ESC Vilshofen bei dessen Heimpremiere im Freiluftstadion an der Vils.
Die „Crocodiles“ kommen als amtierender Meister der Gruppe Nord / Ost und Bayerischer Vizemeister. Den Verzicht auf den Bayernligaaufstieg erklärt ein Blick auf ihren Kader. Mit einer hochdekorierten Truppe zählte letzte Saison bereits „Masse statt Klasse“, aber inzwischen zählt das Aufgebot nur noch 12 Feldspieler und 3 Torhüter. Diese Ansammlung von Ex-Profis kann „Eishockey zelebrieren“ - wenn man sie lässt. Beim Aufsteiger Mitterteich verloren sie mit nur 10 Mann 4:7, drehten im Heimspiel den Spieß mit 6:2 um und feierten zuletzt in Selb ein 11:2-Schützenfest – zwei Tage später trat die 1b-Truppe des Oberligisten in Waldkirchen nicht an. Der Tscheche Milan Blaha (38 Jahre), Teamsenior Jan Schinköthe (40), der Deutsch-Pole Robert Suchomski (33), Markus Simbeck (35) sowie die „Jungstars“ Harry Kulzcinski, Manuel Bayer und Andreas Toth – alle erst 29 – sind mit das Beste, was die Landesliga zu bieten hat.
Beim ESV gab es vor dem Mittwochstraining eine Mannschaftssitzung. Das vergangene desolate Wochenende ist abgehakt und hoffentlich auch die zu offensive und undisziplinierte Spielweise. Der Auftaktschlappe gegen Pegnitz folgte ja auch die Wiedergutmachung gegen Vilshofen. Zu den Vils-Donau-Städtern geht es aber erst am Sonntag. Zuerst müssen die Schützlinge von Willi Viereckl gegen das Topteam aus Waldkirchen zeigen, dass man auch anders auftreten kann.

ESV-Puckjäger gegen den Bayernligaabsteiger Höchstadter EC
Gebensbach - Den Bayernligaabsteiger Höchstadter EC erwarten die ESV-Puckjäger morgen um 17 Uhr im Dorfener Dr. Rudolf-Stadion. Die „Alligators“ zählen in dieser Saison sicher zu den großen Kalibern in der Landesliga Nord / Ost.
Im Aischtal hat man für die sofortige Rückkehr in die höchste Bayerische Spielklasse eine schlagkräftige Truppe um den neuen tschechischen Spielertrainer Daniel Jun und Selb-Rückkehrer Jan Michalek zusammen gestellt. Der 1993 gegründete Club stieg 1997 in die Bayernliga, 2001 in die DEB-Regionalliga und 2002 in die Oberliga Nord auf. Nachdem freiwilligen Rückzug 2005 in die Bayernliga wurde der HEC 2006 Bayer. Meister, verzichtete jedoch auf den Oberligaaufstieg.
Nun sind die „Alligators“ in der Landesliga gestrandet und dass sie diese sofort wieder verlassen möchten, werden sie beim ESV beweisen wollen. Der EV Dingolfing erfuhr dies zuletzt mit einer 1:15-Niederlage in Höchstadt. ESV-Trainer Willi Viereckl sollte für morgen personell fast alle Mann zur Verfügung haben – vorausgesetzt die Partie in Freising und die der Junioren in Pfaffenhofen wurden unbeschadet überstanden. Nur ohne „Ausländer“ muss es dieses Wochenende gehen. Wayne Slater ist in England und die nötigen Papiere für Jozef Smolko sind irgendwo zwischen der Slowakei und Deutschland unterwegs.
Erstes Doppelwochenende für die ESV-Puckjäger
Heute beim SE Freising – Sonntag kommt Bayernligaabsteiger Höchstadt
Gebensbach – An diesem Wochenende mit erstmals zwei Spielen könnte es sich für die ESV-Puckjäger auszahlen, dass der Kader in dieser Saison zahlenmäßig so stark wie noch nie bestückt ist. Heute abend um 19.30 Uhr ist der SE Freising Gastgeber und am Sonntag empfangen die Gebensbacher um 17 Uhr in Dorfen den Bayernligaabsteiger Höchstadter EC.
Von 14 oder vielleicht 15 Feldspielern die ihm zur Verfügung stehen, geht Trainer Willi Viereckl für heute abend aus. Grund für den gewaltigen Aderlass ist das gleichzeitig stattfindende Spiel der ESC / ESV - Juniorenspielgemeinschaft in Pfaffenhofen. Ein halbes Dutzend ist davon betroffen. Für Viereckl gilt die vor der Saison getroffene Abmachung „Juniorenspiele haben Vorrang“. Der zuletzt gesperrte Bastian Tengler hat Spätschicht und der gegen Vilshofen so stark auftrumpfende Engländer Wayne Slater ist in der Heimat. „Das Fragezeichen“ hinter dem möglichen 15. Feldspieler steht für das Warten auf den Spielerpass des Slowaken Jozef Smolko. In Aussicht gestellt war vom Verband das Eintreffen der Papiere für diese Woche.
Die Domstädter haben seit dieser Woche eigenes Eis in ihrer Freiluftarena. In „ihrem Wohnzimmer“ werden sie alles daran setzen, nach den Niederlagen beim Aufsteiger Mitterteich (4:6) und beim Aufstiegskandidaten Hassfurt (1:5) im ersten Heimauftritt auch die ersten Punkte einzufahren. Da wird auch der Weißrusse mit schwedischem Pass, Ivan Bannov, zeigen wollen, dass er adäquater Ersatz für den Tschechen Pouska ist. Neu-Trainer Christian Eibl (Dorfen, Erding) sieht auch kein Problem im Abgang der Piskunov-Brüder (Waldkraiburg) und Matweenko (Berchtesgaden). Neu im Trikot der „Black Bears“ sind Mühl, Hillerbrand (Erding), Rentsch, Völkel (EHC München) und der Germeringer Konstantin Bertet, in der Bayernliga zuletzt ein Toptorhüter.
Neuer Helmwerbepartner des ESV

Die ersten Landesligapunkte holte sich der ESV Gebensbach mit neuem Helmwerbepartner. Thomas Dukic, Firma HSP - Heizung und Sanitär, Grüntegernbach, präsentierte am Freitagabend die neuen Logos auf den Gebensbacher Spielerhelmen zusammen mit Daniel Panthaler und Helmut Findelsberger, Abtl. Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring beim ESV (von links).
Anschließend wurde der ESC Vilshofen in einem dramatischen und verrückten Spiel, noch verrückteren Treffern und dem entscheidenden eine Sekunde vor Schluss, 8:7 niedergerungen
Foto: Dominik Findelsberger
Für einen Punktgewinn muss alles passen
Freitag 20 Uhr: ESV-Puckjäger empfangen den wiedererstarkten ESC Vilshofen
Gebensbach - In einem weiteren Heimspiel bietet sich den ESV-Puckjägern die Möglichkeit, sich für die Pegnitzpleite zu rehabilitieren. Heute um 20 Uhr empfangen sie im Dr. Rudolf-Stadion in Dorfen den ESC Vilshofen, der von der Papierform her auch ein ordentliches Kaliber darstellt.
Die „Wölfe“ haben nach dem enttäuschenden 9. Rang der letzten Saison ihr Rudel verstärkt. Mit Torhüter Krenn und Fastenmeier nach Waldkirchen sowie Saßmmannshausen (Deggendorf) wanderten Leistungsträger ab, doch die Neuzugänge sind nicht ohne. Die 20-jährigen Geißler und Klostereit sowie Sterr (25, zuletzt inaktiv) kommen aus deggendorf. Der „Königstransfer“ ist Philipp Weinzierl (29), zuletzt ein Jahrzehnt als Verteidiger für Deggendorf, Dingolfing und Regensburg in Bayern- und Oberliga ein starker Punktesammler mit wenig Strafminuten. Der neue Trainer Thomas Hartl, bis letzte Saison Spieler, baut weiter auf den tschechischen Topscorer Slauf. Mit Schimpfhauser, der sich beim Fußball ein Bein brach, muss er nach Krenn den zweiten Goalie ersetzen. Dafür wurde der zuletzt inaktive Straubinger Kelbin (26) geholt, der nun mit Seyffert ein Gespann bildet.
Zwei Punkte knöpfte der ESV den „Wölfen“ letzte Saison (5:5 und 3:3) ab. Soll diesmal ein Punktgewinn gelingen, muss alles passen. In Testspielen unterstrich Vilshofen dies mit 4:2 beim Ligarivalen Dingolfing und einem 5:1 gegen Aufsteiger Regen. Der ESV wird konzentrierter und taktisch klüger als zuletzt auftreten müssen, wenn Zählbares herausspringen soll. Bis auf Bastian Tengler (gesperrt) und Florian Zollo (verletzt) stehen Trainer Willi Viereckl alle Mann zur Verfügung – auch die zuletzt gesperrten Kapitän Alex Aigner und Torhüter Manuel Hammerlindl.

Gegen Vilshofen gilt es umso mehr, alle Kräfte zu bündeln und als verschworene Truppe aufzutreten
Foto Dominik Findelsberger
ESV trifft auf unberechenbare „Ice Dogs“
Nützt Gebensbach die Gunst der Stunde gegen angeschlagene Pegnitzer?
Gebensbach – Angeschlagene Gegner sind bekanntlich die gefährlichsten. Demnach müssen die Puckjäger des ESV am Sonntag beim Auftaktspiel in die Landesligasaison 2011/12 gegen den EV Pegnitz höllisch auf der Hut sein; Spielbeginn ist im Dr. Rudolf-Stadion in Dorfen um 17 Uhr.
Unberechenbarer als die „Ice Dogs“ könnte kein Gegner sein. Bei der Hauptversammlung im Frühjahr wurde öffentlich, dass der Traditionsclub bei privaten Gönnern 32.000 Euro aufnehmen musste. Es folgten die Abgänge der Deutsch-Amerikaner Ross und Andre, von TW Sellerer (Hassfurt) und des Deutsch-Tschechen Günzl mit Trainer Drobny nach Mitterteich. Nach gescheiterter Trainerverpflichtung übernahmen Ex-Spieler Gerstner und Markus Schwindl dieses Amt. Der 36-jährige ist mit 548 Toren und 442 Vorlagen in 304 Spielen von Regional- über Bayern- bis Landesliga die „Pegnitzer Legende auf Schlittschuhen“.
Vom EVP nach einer OP noch außer Gefecht gemeldet, sah ihn der EC Hassfurt beim letzten Testspiel (8:0) als Spieler und Empfänger einer Disziplinarstrafe. Ein harter Schlag für Schwindl war sicher, dass Stefan Ponitz kurz vor Saisonbeginn zum Ligarivalen ERSC Amberg ging. Der 38-jährige war fast ein Jahrzehnt sein „Eishockeyzwilling“ mit 298 Toren und 595 Vorlagen in 326 Spielen. Für den Tschechen Polesny kam der 31-jährige Slowake Malicek und neben zwei Nachwuchscracks sind noch TW Buser (Bayreuth), Herbst (Bayreuth, Weiden), Kirndörfer und Pronath vom Bezirksligisten EC Amberg neu. So ist der kader inzwischen zahlenmäßig konkurrenzfähig, nachdem im September noch ein erstes Testspiel wegen Personalmangel abgesagt werden musste. Genügend Routine bringt dieser Traditionsclub als Rangsechster der letzten Saison immer noch aufs Eis. Ob die Truppe auch schon eingespielt ist, nachdem das Training mangels eines gefrorenen Untergrunds im eigenen Freiluftstadion noch in der Fremde stattfindet, wird sich zeigen.
Ganz sorgenfrei geht auch der ESV nicht in dieses Match. Kapitän Alex Aigner und TW Manuel Hammerlindl sind ein Spiel gesperrt. Trainer Willi Viereckl kann aber mühelos seine angestrebten 17 Feldspieler plus 2 Torhüter aufbieten.

ESV-Puckjäger und das „Unternehmen Klassenerhalt“
Sonntag 17 Uhr: EV Pegnitz ist der erste Gegner beim Heimspiel in Dorfen
Gebensbach – Es hat sicher wie letzte Saison etwas von einem „Abenteuer“, wenn sich die Puckjäger des ESV Gebensbach wieder in das „Haifischbecken Eishockeylandesliga“ stürzen. Der erste Konkurrent im „Unternehmen Klassenerhalt“ ist am Sonntag um 17 Uhr im Dr. Rudolf-Stadion in Dorfen der EV Pegnitz.
14 Teams umfasst nun die Landesliga Nord / Ost wie auch die Süd / West - Gruppe. Auf eine sehr illustre und sportlich mehr als anspruchsvolle Gegnerschaft treffen die Puckjäger aus dem Eishockeydorf. Der EV Moosburg ging bereits letzte Saison mit einem hochgerüsteten Kader ins Rennen, ließ sich jedoch auf der Zielgeraden punktgleich, aber im direkten Vergleich schlechter, von Waldkirchen und Nürnberg abfangen. Mit dem aus Pfaffenhofen gekommenen Deutsch-Slowenen Elvis Beslagic als Spielertrainer, dem Tschechen Kankovsky und dem 25-jährigen Ex - U20- Nationalspieler Alex Feistl aus Landshut, der beruflich bedingt die 2. Liga verließ, soll der Bayernligaaufstieg gelingen. Härtester Konkurrent dürfte der Höchstadter EC werden. Die „Alligators“ wollen nach dem Abstieg aus der Bayernliga sofort zurück in Bayerns Eishockeybeletage. Zwei Fünferblöcke wurden gehalten und mit Jan Michalek vom Oberligisten Selb kam ein Topmann zurück. Spielertrainer wurde der 33-jährige Tscheche Daniel Jun, der letzte Saison in der OL Ost in Schönheide in 30 Spielen 27 Tore und 50 Assists verbuchte. Da wäre noch der ESV Waldkirchen als Meister der Gruppe Nord/Ost. Ein momentaner Kader mit 3 Torhütern aber nur 12 Feldspielern verheißt erneut „Klasse statt Masse“ –ist womöglich nicht mehr Geld da? Ex-Profis wie den Tschechen Blaha, den bundesweit schon als Profi tätigen Schinköthe, oder den Deutsch-Polen Suchomski kann sich nicht jeder Club leisten. Trainer ist doch wieder Christian Zessack - der mit seinen Beziehungen oft überraschende Neuzugänge aus dem Hut zauberte. Der Ex-Bayern- und Oberligist ESC Hassfurt hatte letzte Saison bereits den Aufstieg anvisiert. Letztlich gaben auch die beiden am Grünen Tisch an den ESV verlorenen Punkte den negativen Ausschlag. Sergej Waßmiller (Schweinfurt) löst Trainer Popek ab, der nur mehr spielt. Von den Neuzugängen sticht der tschechische Oberligatorjäger Lamich aus Selb heraus. Dafür verloren die „Hawks“ gleich ein Quartett, allen voran den Tschechen Franek, an Aufsteiger Bad Kissingen. Die Kurstädter, bei denen eine Reihe von Spielern aus Kassel, Düsseldorf und Iserlohn stammt, sind „immer noch an hochkarätigen Neuzugängen dran“. Mit dem EHC Mitterteich steht ein weiterer Aufsteiger nicht nach. Immerhin brachte Neu-Trainer Vaclav Drobny ein paar Spieler vom Ligakonkurrenten Pegnitz mit und der Ex-Profi Martin Jor aus Tschechien ist der „Königstransfer“. Mit dem ERC Regen ließ sich auch der dritte Aufsteiger nicht lumpen. Die Liste der spektakulären Neuzugänge führen der Deutsch-Russe Gomov (Passau, Waldkirchen) TW Lienig aus Waldkirchen und der Regensburger Weinzierl an. Nicht vergessen darf man die „Wild Lions“ des ERSC Amberg mit einer eingespielten Truppe und Neuzugängen wie Rothemund (Bayreuth) und dem Pegnitzer Eishockeydenkmal Ponitz. Christian Eibl, der aus Erding gekommene neue Trainer der SE Freising „Black Bears“ möchte auch mal die „Großen schlagen“, aber ohne die Piskunov-Brüder (Waldkraiburg) und Matveenko (Berchtesgaden), die „er nicht braucht“. Neu ist in der Dom-Stadt der 21-jährige St. Petersburger Ivan Bannov. Er ist schwedischer Staatsbürger, kommt aus Newcastle und wohnt im Gegensatz zu seinem tschechischen Vorgänger Pouska auch in Freising – ganz nach dem Willen von Eibl. Der EV Dingolfing mit dem neuen Führungsduo Christoph Wohlgemuth als Trainer und Thorsten Maaß als Sportleiter setzt wieder auf Ex-DEL-Profi Wilhelm und Rückkehrer Karmainski (Waldkirchen). Der VER Selb 1b bleibt bei seiner Mischung aus Nachwuchstalenten, die auf dem Sprung ins Oberligateam stehen und ehemaligen Oberligacracks wie Sebastian Setzer und Jaworin.
Beim ESV ist der Kader mit 3 Torhütern und 23 Feldspielern zahlenmäßig so gut besetzt wie noch nie. Wie die Abgänge der Leistungsträger Michael Trox und Jonas Weindl (ESC Dorfen), Mikael Köhler (Karriereende) und des im Januar reaktivierten Stefan Breiteneicher kompensiert werden können, muss sich zeigen. Die Testspiele offenbarten jedenfalls noch sehr viel mehr Schatten als Licht. Auf das Torhütergespann mit Manuel Hammerlindl und dem von Dorfen übergewechselten Martin Lainer dürfte auf alle Fälle Verlass sein. Falls einer der beiden mal „unpässlich“ ist – Hammerlindl ist für das erste Spiel gesperrt – sitzt Oldie Christian Frank auf der Bank.
Weitere Neuzugänge sind Matthias Klatt (aus Moosburg zurück), Robert Schubert, der aus Krefeld kommt und in Landshut arbeitet und wohnt, Florian Zollo (von Erding 1b zurück), Michael Reiter, Rudi Mayer, Alexander Irber (ESV-Eigengewächse aus der Jugend des ESC Dorfen) und Rainer Weichinger (EV Aich).
Als womöglich einziger Club hat der ESV diese Saison zwei Kontingentspieler, sprich „Ausländer“. Der 29-jährige Jozef Smolko, Bruder des langjährigen Dorfener und jetzigen Waldkraiburger Trainers Jan Smolko, lebt und arbeitet in Dorfen, ist wie sein Bruder slowakischer Staatsbürger und „ein guter Eishockeyspieler“. Spielen kann nur ein Ausländer, aber der Engländer Wayne Slater, aus beruflichen Gründen in Hallbergmoos wohnhaft und seit Dezember letzten Jahres im Team, ist beruflich und privat bedingt auch nicht immer abkömmlich. Da bot sich diese kurzfristige Neuverpflichtung geradezu an. Smolko trainiert schon die ganze Saison mit, bringt sich als Trainer auch im Nachwuchs ein und die Mannschaft drängte auf seine Verpflichtung.
Der Spielmodus der Bayer. Eishockeylandesliga
Letzte Saison wurde erstmals mit zwei statt vier Landesligagruppen gespielt und trotz der Kalkulation „aus 4x8 werden 2x16“ gingen im Nord-Osten 12 und im Süd-Westen aus unerfindlichen Gründen 15 Teams an den Start – das muss auch nicht jeder verstehen. Diese Saison sind es nun jeweils 14 Mannschaften und das ist auch die Gruppenstärke, die vom Verband zumindest für 2012 beschlossen war.
Modus: Die zwei Bestplatzierten der beiden Gruppen, die bis 31.12. keinen Aufstiegsverzicht erklärt haben, bestreiten die Bayer. Meisterschaft und Aufstiegsrunde zur Bayernliga. In Hin- und Rückspielen treffen im Halbfinale 1. N/O auf 2. S/W und 1. S./W auf 2. N/O. Die Halbfinalsieger sind Direktaufsteiger in die Bayernliga und bestreiten das Finale und die Halbfinalverlierer spielen um Platz 3 und 4 – auch Hin- und Rückspiel. Hat ein Verein Aufstiegsverzicht erklärt, wird der nächstplatzierte für die Aufstiegsspiele herangezogen. Diese Nachrückregelung ist nur bis zum Vierten der jeweiligen Gruppe möglich. Sollte ein weiterer Teilnehmer nötig sein, werden Vereine bis zum maximal Viertplatzierten der anderen Gruppe herangezogen.
Eine Bayer. Meisterschaft mit Platz 1 u. 2 der beiden Gruppen kommt zur Durchführung, wenn einer der beiden Erstplatzierten jeder Gruppe einen Aufstiegsverzicht erklärt hat. Letzte Saison nahm Waldkirchen als Nord/Ost-Erster an der Bayer. Meisterschaft teil, wurde Zweiter und machte durch seinen Verzicht diese „Aufstiegsrunde“ zu einem Possenspiel. Waldkraiburg und Schongau rückten als Dritter und Vierter nach.
Abstiegsregelung: Die zwei Letztplatzierten jeder Gruppe sind Absteiger in die jeweilige Bezirksliga (4 Gruppen). Zur Erreichung der Gruppenstärke kommt der gleitende Auf- und Abstieg zur Anwendung. Steigt keiner der drei Erstplatzierten der regionalen Bezirksligagruppe auf, verringert sich die Zahl der Absteiger

Trainer Willi Viereckl (geb. 6.7.65) in seiner zweiten Saison und sein neuer „Co“ und Mannschaftsführer Günter Trox (21.9.54) (von rechts) -
Dieses Duo gibt beim Landesligateam die Marschrichtung vor und Trainer Viereckl ist begeistert von der Zusammenarbeit, denn man kann die Augen nicht überall haben. Vor allem beim Training auf dem Eis sieht er „im Günter eine große Unterstützung“
Günter Trox ist seit dieser Saison der „zweite starke Mann“ beim ESV an der Bande.Er ist auch ohne „Trainerschein“ ein „Fachmann und Kenner der Eishockeyszene“. An der war er immer hautnah dran, seit sein Sohn Michael im Nachwuchs des TSV Erding anfing und über diverse Nachwuchsbundesligen sowie Bayernliga mit Dorfen beim ESV landete. Bereits im Mai gab er seine Zusage für diese Tätigkeit. Da war noch nicht zu ahnen, dass sein Sohn Michael nach 5 Jahren ESV dem Werben des ESC Dorfen erliegen würde. Für Günter kein Problem – er steht an der Bande beim ESV!
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Zwei "Kontingentspieler" hat der ESV diese Saison im Kader: den Engländer Wayne Slater und den Slowaken Jozef Smolko - beide sind 29 Jahre alt, wobei Smolko der um 14 Tage jüngere ist
Ein Lokalderby zur absoluten „Unzeit“
Ungleiches Duell zwischen Dorfen und Gebensbach scheint vorprogrammiert
Gebensbach – Die letzten Testspielergebnisse betrachtet, kommt für die ESV-Puckjäger das Lokalderby gegen den ESC Dorfen alles andere als „gerade recht“. Am Sonntag um 17 Uhr findet das Treffen mit dem Hausherrn auf dem glatten Parkett des Dr-Rudolf-Stadions statt.
Zuletzt dem aus der Landesliga Süd/West abgestiegenen ERSC Ottobrunn klar unterlegen – wie will man da gegen einen etablierten Bayernligisten wie die „Eispiraten“ bestehen. „Das ist für mein Team ein ganz anderes Spiel“ für Trainer Willi Viereckl, der „in punkto Motivation und Einstellung von seiner Truppe um einiges mehr erwartet“. Für Viereckl selbst ist es auch kein Spiel wie jedes andere, schließlich kann er nach Ablauf seiner Sperre nun erstmals wieder an der Bande sein Amt ausüben. Ansonsten ist es zwar ein „Derby“, aber alles andere als ein Duell zwischen Rivalen. Sportlich liegen auf dem Eis Welten dazwischen und außerhalb der Bande sind beide Clubs, angefangen bei der Nachwuchsarbeit, eng verknüpft.
Allenfalls der Wechsel von Michael Trox zum ESC gibt dem Ganzen aus ESV-Sicht eine kleine besondere Note. Pikant und gewöhnungsbedürftig ist auch, dass Junior Jonas Weindl mit einer Gastspielerlaubnis bisher alle Vorbereitungsspiele des ESC absolviert hat. So läuft er aller Voraussicht nach als ESV-ler im ESC-Trikot auf und eine Entscheidung, wo er nun endgültig spielt, steht noch aus.
Neben der alles andere als berauschen Form der Truppe plagen den ESV auch Personalprobleme. Der Kader ist zwar zahlenmäßig so üppig wie noch nie bestückt, aber Ausfälle von Leistungsträgern wie zuletzt Bastian Tengler, Andi Wunderer oder Robert Schubert kann die junge Mannschaft einfach nicht wegstecken. Schubert, der Neuzugang aus Krefeld, kann zumindest wieder auflaufen. Dieses Derby ist für beide Teams die Generalprobe vor dem Punktspielstart. Während der ESC am nächsten Wochenende in die Bayernliga startet, hat der ESV noch eine Woche länger Zeit bis zum Heimspiel gegen Pegnitz.

ESV-Puckjäger starten in die neue Eiszeit
Gebensbach - Mit zwei Testspielen eröffnen die Puckjäger des ESV Gebensbach an diesem Wochenende die neue Eiszeit. Nach dreimonatigem Sommertraining und vier Trainingseinheiten seit vergangenen Freitag auf dem glatten Parkett steht nun eine erste Standortbestimmung an.
Der Gegner ist beide Male die 1b-Mannschaft des TSV Erding. Heute abend ist um 20 Uhr der Bezirksligist in der Kreisstadt Gastgeber und am Sonntag treffen sich beide Teams um 17 Uhr in Erding wieder. Für die Puckjäger aus dem Eishockeydorf steht am So., 25.9. um 20 Uhr in Dorfen gegen den Landesligaabsteiger ERSC Ottobrunn ein weiteres Testspiel an. Das Lokalderby gegen den Stadionhausherren und Bayernligisten ESC Dorfen schließt am So., 2.10. um 17 Uhr die Testreihe ab. Ernst wird es für die sehr junge ESV-Truppe in der nun erstmals 14 Teams umfassenden Landesliga Nord / Ost am So., 16.10. mit dem Heimspiel um 17 Uhr gegen den EV Pegnitz.
Zwei ganz wichtige Personalentscheidungen haben sich zuletzt auch zum positiven gewendet. Mit Martin Lainer, der letzte Saison noch das Dorfener Trikot trug, ist seit Ende August das Torhüter-Duo komplett und Trainer Willi Viereckl kann ab 1. Oktober sein Amt auch an der Bande wieder uneingeschränkt ausüben. Nach den unrühmlichen Szenen vom Juniorenspiel im Januar in Höchstadt war er wie der junge Höchstadter Goblirsch vom Verband vorläufig bis Ende des Jahres gesperrt worden. Alle Beteiligten waren inzwischen beim BEV „vor Gericht“ und die Sache ist nun mit dem Urteil und nach einem Händedruck erledigt. Auch Goblirsch ist wieder spielberechtigt und einem Wiedersehen „ohne Altlasten“ steht am 30. Oktober beim Heimspiel gegen den Bayernligaabsteiger nichts mehr entgegen.

