Saison 2010/11 Spielvorschau / allgemeine Infos

Gebensbach 25.2.2011 von Helmut Findelsberger

Wird das Punktekonto noch zweistellig?

Letztes Saisonspiel des ESV heute nachmittag gegen die Pegnitz „Ice Dogs“

 

Gebensbach –  Das letzte Saisonspiel in der Eishockey-Landesliga Nord-Ost bestreitet der ESV am heutigen Samstagnachmittag. Um 15 Uhr ist im Dr.-Rudolf-Stdion in Dorfen der EV Pegnitz zu Gast. Zu dieser ungewöhnlichen Spielzeit kam es, nachdem man die Partie wegen eines Dorfener Nachholspieles verlegen musste.

  Das ESV-Lazarett hat sich etwas gelichtet und so ging Trainer Willi Viereckl nach den Übungseinheiten dieser Woche davon aus, dass zu den 13 Feldspielern aus dem Freising-Spiel sich zumindest noch ein Duo dazu gesellt. Die Trainingsarbeit macht Viereckl, aber für die Spiele ist er gesperrt. Ein endgültiges Verbandurteil nach den unschönen Szenen vom Höchstadter Juniorenspiel steht noch aus.

  Andi Wunderer und Mikael Köhler trainierten wieder. Köhler, der „alte Schwede“, möchte sich unbedingt auf dem Eis vom ESV verabschieden, da er nach Beendigung seines Studiums in diesem Jahr nach Schweden gehen wird. 82 Spiele mit 46 Toren hat der 25-jährige Allrounder bisher im ESV-Trikot absolviert. Ob sein „Spezl“ Michael Trox auflaufen wird, entscheidet sich kurzfristig, nachdem der sich schon mehrmals im Training versucht hat, aber noch nicht hundertprozentig gesund war. Einziger Goalie wird erneut Michael Martin sein, da Manuel Hammerlindl immer noch krank ist.

  Pegnitz wird diesen Samstag sicher nicht zur „Kaffeefahrt“ nützen. Die „Ice Dogs“ (24:18 Punkte) können Amberg (25:19) dass sie bereits zweimal besiegt haben, noch von Rang 5 verdrängen. Wer die Rivalität unter den Nordclubs kennt, der weiß, dass sie diese Chance auch nützen wollen. Wer soll den 35-jährigen Markus Schwindl stoppen?! Mit 505 Toren und 429 Vorlagen aus 278 Spielen, Stand vor der Saison, führt er die Pegnitzer Statistik wohl für die Ewigkeit an – 31 Treffer kamen diese Spielzeit schon dazu. Zwei Jahre spielte er mit Bayreuth 1. und 2. Liga von 97 bis 99, aber mit seinem Heimatclub wurde er zur personifizierten Torgarantie in Bayern- und Landesliga. Geniale Mitspieler hat er im Vorlagenkönig Stefan Ponitz  und dem nicht minder torgefährlichen Tschechen Petr Polesny – beide immerhin schon 37 Jahre alt.

  Der ESV mit 8:34 Punkten auf Rang 10 von Selb 1b (6:36) und Ingolstadt (5:39) hat ja den Klassenerhalt schon länger in der Tasche. Selb könnte mit dem Nachholspiel gegen Dingolfing noch gleichziehen, aber der direkte Vergleich spricht für den ESV. Die Puckjäger aus dem Eishockeydorf könnten dafür mit einem Sieg ihr Punktekonto immerhin noch „zweistellig“ gestalten.

Seine Abschiedsvorstellung im ESV-Dress gibt Mikael Köhler
 
Foto Dominik Findelsberger

 

 

Gebensbach 19.2.2011 von Helmut Findelsberger

„Spielfähig“ ist der ESV wieder

ein Dutzend Feldspieler plus ein Torhüter sind für die Partie in Freising fix

 

Gebensbach –  „Wer steht im Tor .... „ mit nur einem Buchstaben abgeändert passt dieser alte Schlager und Ohrwurm voll auf die derzeitige Situation der ESV-Puckjäger. „Spielfähig“ ist der ESV trotz aller Nackenschläge der vergangenen Woche wieder, auch wenn er die Reise zum SE Freising am Sonntag als krasser aber durch den vorzeitig gesicherten Klassenerhalt unbeschwerter Außenseiter antritt; Spielbeginn 18.30 Uhr.

  Michael Martin ist nach wochenlanger beruflich bedingter Deutschland-Odyssee wieder da und wird im Tor stehen. Manuel Hammerlindl ist noch krank geschrieben – in und um das Dorfener Eisstadion grassiert ja bei beiden Clubs eine Seuche namens Mumps oder zumindest mit sehr ähnlichen Symptomen. So liegt auch Junior Jonas Weindl flach.

  Spielen werden auf alle Fälle in der Verteidigung Nikolaus Mayer, Alex Aigner, Martin Sieber und der kürzlich „via facebook rekrutierte“ Christian Linner. Von den Angreifern ist überraschenderweise Michael Trox wieder gesundet. Neben ihm werden Stefan Breiteneicher, Thomas Zorn, Matthias Selmair, Fabian Zückert, Florian Klein, Daniel Panthaler und Michael Huber antreten. Dies sind 12 von insgesamt 27 Feldspielern, die in dieser Saison im ESV-Trikot schon aufgelaufen sind. Ob Wayne Slater, der mit seiner hochschwangeren Frau seinen Englandaufenthalt verlängern musste und Rückkehrer Reinhard Kufner noch eingreifen, bleibt abzuwarten.

  Die Aufgabe in der Freiluftarena des Tabellensiebten ist schwer genug. Der „Sportclub Eintracht“ mit seiner russisch – tschechisch - kanadischen Fraktion wird bestrebt sein, im letzten Saisonspiel das Punktekonto (20:22) noch auszugleichen und das Torverhältnis (101:102) entsprechend zu verschönern.  Die Verteidiger und Scharfschützen Oleg Matveenko, Pavel Hanke, Andrew Hofmann sowie die Piskunov-Brüder, der tschechische Kontingentspieler Pouska, Kurnosov und Germering-Rückkehrer Jelinek gehören zum Stärksten, was in dieser Liga auf dem glatten Parkett zu sehen ist.

Torhüter Michael Martin ist wieder zurück im ESV-Tor und Topscorer Michael Trox wieder gesund
 
Fotos Dominik Findelsberger

 

Gebensbach 10.2.2011 von Helmut Findelsberger

Ein Punkt würde schon reichen

ESV zuerst beim Verfolger Ingolstadt – Sonntag kommt Topfavorit Moosburg

 

 Gebensbach  -  Ein intensives Wochenende haben die Puckjäger des ESV Gebensbach vor sich. Heute abend 20 Uhr beim ERC Ingolstadt, am Sonntag um 20 Uhr auf heimischem Dorfener Eis gegen den EV Moosburg – das sind die sportlichen Aufgaben und dazwischen steht am Samstag der Faschingsball im Vereinsheim auf dem Programm. Busabfahrt nach Ingolstadt ist um 16.30 Uhr in Dorfen – Mitfahrgelegenheit für Vereinsmitglieder wie immer kostenlos.

  Vier Spiele beinhaltet das Restprogramm der Landesliga Nord/Ost für den ESV – ein Remis heute abend ließe den Rest entspannter angehen. Der ESV rangiert auf dem 10 Tabellenplatz relativ sicher mit 8:28 Punkten aus 18 Spielen, gefolgt vom ERC Ingolstadt (3:35/19) und VER Selb 1b (2:34/18). Neben Moosburg sind noch Freising (20.2.) auswärts und Pegnitz (26.2., 15 Uhr in Dorfen) die Gegner. Ingolstadt bekommt es noch zweimal mit Selb zu tun. Nimmt der ESV heute abend wenigstens einen Punkt mit, dann ist auch der vorletzte Rang, der vielleicht für einen unruhigen Sommer sorgen könnte, wohl kein Thema mehr. Selb ist nicht zuzutrauen, dass es aus seinem Restprogramm – zweimal Ingolstadt, zuhause Dingolfing, auswärts Amberg – das Punktemaximum holt.

  Der ERC Ingolstadt, die Amateurmannschaft des DEL-Clubs, ist ein unbequemer, kampstarker und routinierter Gegner. Im Hinspiel lagen sie nach dem ersten Drittel 1:3 zurück, der ESV schien auf der Siegerstraße und am Ende nahmen die Gäste mit 7:5 die Punkte mit. Zuletzt führten sie gegen den Aufstiegsanwärter Hassfurt nach dem 2. Drittel 2:0, ehe sie mit dezimierter Truppe noch 2:6 einbrachen.

  Von ganz anderem Kaliber ist der EV Moosburg, mit 31:5 Punkten aus 18 Spielen auf Rang 2. Trotz der 6:7-Niederlage zuletzt in Waldkirchen (33:7 / 20) und dem Platztausch an der Tabellenspitze sind Dlugosch, Kopecky & Co. mit ihrem hochkarätigen Kader der erklärte Aufstiegsfavorit gegenüber Nürnberg (30:8 / 19) und Hassfurt (30:10 / 20).

  Ob Willi Viereckl in den restlichen Spielen beim ESV an der Bande stehen kann, müssen die Verantwortlichen noch klären. Vor zwei Wochen hatte Viereckl als Trainer der Dorfen / Gebensbacher Junioren in Höchstadt eine Matchstrafe erhalten, die zumindest für Spieler in der Regel eine länger Sperre für alle Meisterschaftsspiel nach sich zieht.

Mit dem ersten Treffer durch Kapitän und Verteidiger Alex Aigner war im Hinspiel gegen Ingolstadt zunächst die ESV-Welt noch in Ordnung

Foto Dominik Findelsberger

 

 

Gebensbach 29.1.2011 von Helmut Findelsberger

Gebensbach  –  Einen gewaltigen Schritt Richtung Klassenerhalt kann der ESV Gebensbach am Sonntag im Heimspiel gegen den VER Selb 1b tun; Spielbeginn um 17 Uhr im Dr.-Rudolf-Stadion in Dorfen. Nach der „engen Kiste“ mit dem 7:5-Sieg des ESV vom vergangenen Sonntag treffen beide direkten Konkurrenten binnen einer Woche erneut aufeinander.

  Wenn nichts überraschendes sprich negatives passiert, geht Trainer Willi Viereckl von derselben Besetzung wie in Selb und einem diesmal ganz gesunden Stefan Breiteneicher aus. Wenn da nicht der „Doppelpack“ der Dorfen / Gebensbacher Juniorenspielgemeinschaft wäre. Am Freitag kommt es zum Spitzenspiel um die Tabellenspitze der Bezirksliga Gr. 1 beim ebenfalls nur mit 2 Minuspunkten belasteten EV Moosburg und Samstagmittag steht die „Pflichtaufgabe“ in Höchstadt an. Der zuletzt arg beanspruchte Keeper Manuel Hammerlindl und Jonas Weindl werden am Samstag pausieren. Die werden wie Niki Mayer, Martin Sieber und Daniel Panthaler am Sonntag erneut benötigt.

  In zwei Spielen hintereinander drei unveränderte Fünferblöcke – diesen Luxus konnte Viereckl in dieser Saison noch gar nicht auskosten. Die 1b-Truppe des hochfränkischen Oberligisten hatte im ersten Duell angesichts einer 4:1-Führung nach 27 Minuten den Sieg vor Augen und ging im Schlussdrittel nochmal 5:4 in Front. Aufgestellt waren sie mit den oberligaerfahrenen Setzer und Bauer so stark wie noch nie und diesmal ist mit dem zuletzt gesperrten Porzig noch ein erfahrener Kempe einsatzbereit. Mit aktuell 6:28 Punkten aus 17 Spielen auf dem begehrten 10 Rang vor Ingolstadt (3:31 / 17) und Selb (2:30 / 16) könnte sich der ESV mit zwei weiteren Zählern eine hervorragende Ausgangsposition für der Partie in Ingolstadt (Fr.,11.2.) schaffen. Wichtige Punkte für den Klassenerhalt werden anschließend noch in zwei Begegnungen zwischen Ingolstadt und Selb vergeben.

  

Schossen beide ihren ersten Treffer im ESV-Landesligateam: der 19-jährige Niki Mayer, der auch dieses Wochenende wieder drei Spiele absolvieren wird und der 27-jährige Engländer Wayne Slater, der von Spiel zu Spiel stärker wird
 
 
Fotos Dominik Findelsberger

 

 

Gebensbach 21.1.2011 von Helmut Findelsberger

 

„Verlieren verboten“ im ersten Abstiegsendspiel

 

Gebensbach / Selb –  Gefordert ist morgen der ESV um 18 Uhr beim VER Selb 1b. „Verlieren ist eigentlich verboten“, will man für das Rückspiel in einer Woche und die Partie beim ERC Ingolstadt am 11. Februar nicht noch mehr unter Zugzwang geraten.

  Vor diesem Wochenende lag der ESV auf Rang 10 mit 4:26 Punkten vor Ingolstadt (3:27) und Selb (2:28). 31 Feldspieler und 4 Torhüter zählt der Kader der Oberfranken nach der Fusion mit dem Bezirksligisten Erkersreuth. Der Deutsch-Tscheche Bado mit Matchstrafe (Angriff auf Schiri) und der oberligaerfahrene Porzig (zwei Spieldauerstrafen im selben Spiel gegen Pegnitz) fehlen zumindest. Dafür dafür ist Sebastian Setzer vom Oberligateam in die 1b gewechselt.

  Während Selb ausgeruht in dieses Schlüsselspiel gehen kann, hatte der ESV die Partie beim EV Moosburg am Freitagabend zu absolvieren und die Junioren das Spiel am Samstag gegen Höchstadt.

 

 

Jetzt wird es ernst für die ESV-Puckjäger

Freitag: Pflichtaufgabe in Moosburg – Sonntag: erstes Abstiegsendspiel in Selb

 

Gebensbach –  Für die Puckjäger des ESV Gebensbach stehen die entscheidenden Spiele im Kampf um den Klassenerhalt in der Eishockey-Landesliga Nord / Ost an. Finalspiel Nr. 1 geht am Sonntag um 18 Uhr beim VER Selb 1b über die Bühne; Busabfahrt in Dorfen um 13 Uhr. Dieser „Kür“ geht die „Pflicht“ am Freitag um 19.30 Uhr beim EV Moosburg voraus.

  Bereist sehr früh im Verlauf der Punktrunde hat es sich angedeutet. Den Abstiegskampf fechten der ESV (Rang 10 / 4:26 Punkte), der ERC Ingolstadt (3:27) und Selb (2:28) aus. Der derzeitige 10. Tabellenplatz dürfte den sicheren Klassenerhalt bedeuten, alles darunter einen „unruhigen Sommer“. Die Gruppe Nord / Ost umfasst diese Saison 12 und die Gruppe Süd / West 15 Teams. Ab der kommenden Saison sind jeweils 14 Teams geplant. Aus derzeit 27 werden also 28 Mannschaften, zwei Absteiger aus und zwei Aufsteiger in die Bayernliga halten sich die Waage und im Normalfall sind die vier Bezirksligameister aufstiegsberechtigt – alle weiteren Spekulationen enden im „gleitenden Auf- und Abstieg am Grünen Tisch“.

  Vorerst zählen die sportlichen Entscheidungen auf dem glatten Parkett. Da muss der ESV die Aufgabe der „Kategorie unlösbar“ am Freitag so geräuschlos wie zuletzt in Waldkirchen hinter sich bringen. Moosburg hat vor der Saison mit Dlugos, Geigenscheder (Dorfen), Hanöffner (Waldkraiburg), Frey (Vilshofen), Schwarzkugler (Bremerhafen), Popp (Passau), Harrer (Erding, Rosenheim), Holler (Sonthofen) Spieler aus Bayernliga bis 2. Liga geholt, wobei fast alle die Landshuter Eishockeyschule präsentieren. Während der Saison kamen noch Waitl (Landshut, Landsberg) und als „Sahnehäubchen“ der 29-jährige Tscheche Kopecky (Extraliga in Prag, Budweis, Litvinov). Nach dem 8:5-Heimsieg gegen den härtesten Konkurrenten Hassfurt folgte bei Kopeckys Premiere beim wochenlangen Tabellenführer Amberg ein 15:4-Sieg und der EVM liegt nicht unerwartet mit 25:3 Punkten am besten im Rennen.

  Im ESV-Lager gilt die Blickrichtung dem Duell in Oberfranken. Dann wohl mit dem quantitativ und qualitativ stärksten Aufgebot. Am Freitag fehlen aus beruflichen Gründen Bastian Tengler und Rainhard Kufner, aber Sonntag sind sie dabei – genauso wie das letzte As, das nun gezogen wird. Stefan Breiteneicher ist seit dem Jahreswechsel nach sechs Jahren in Erding und vorher drei beim ESV wieder zurück. Er soll am Sonntag sein erstes Spiel im ESV-Trikot mit seiner angestammten Rückennummer 8 bestreiten. Gibt es weder in Moosburg noch am Samstag im Juniorenspiel gegen Höchstadt größere Blessuren zu verzeichnen, geht Trainer Willi Viereckl von einem Aufgebot mit 17 Feldspielern und hoffentlich wieder zwei Torhütern aus, nachdem Michael Martin auch während dieser Woche beruflich bedingt fehlte.

 

 

Gebensbach 14.1.2011 von Helmut Findelsberger

Aufgabe mit „allerhöchstem Schwierigkeitsgrad“

ESV am Sonntag im Bayerwald: Waldkirchener „Crocodiles“ fast eine Profitruppe

 

Gebensbach –  In den Bayerwald geht die Reise der ESV-Puckjäger am Sonntag. Um 18 Uhr steht beim ESV Waldkirchen ein Aufgabe mit „allerhöchstem Schwierigkeitsgrad“ auf dem Programm. Busabfahrt ist am Eisstadion in Dorfen um 14.15 Uhr.

  Im Zwölferfeld der Landesliga Gr. Nord/Ost rangieren die „Crocodiles“ mit 21:7 Punkten aus 14 Spielen aussichtsreich im Rennen hinter Hassfurt (24:6 / 15), Moosburg (23:3 / 13) und Nürnberg (22:8 / 15). In punkto Prominentheitsgrad ihres nur 16 Feldspieler und zwei Torhüter zählenden Kaders sind sie Spitze. Der Deutsch-Russe Gomov (Passau), Simbeck (Passau, Deggendorf, Dingolfing), der in vielen deutschen Stadien als Profi bekannte Schinköthe, der Deutsch-Pole Suchomski (Passau, Hannover, Dingolfing), Toth (Deggendorf, Passau), Karmainski (Dingolfing), Bayer (Deggendorf, Bayreuth) und der vor Weihnachten verpflichtete Tscheche Blaha (Profi in Klostersee, Weiden, Cortina / ital. Serie A) haben 82 der bisherigen 89 Tore erzielt. Blaha führte sich beim 10:0 gegen Dingolfing mit 5 Treffern ein.

   Trotz eines Durchschnittsalters von 28,3 Jahren hat die Truppe von Trainer Christian Zessack am vergangenen Wochenende in 3 Spielen innerhalb von 4 Tagen in Hassfurt (6:6), Nürnberg (1:2) und gegen Ingolstadt (11:3) ohne den 39-jährigen Schinköthe Stehvermögen bewiesen. Bei einem Schnitt von 23,6 Jahren liegt der 22 Mann starke ESV-Kader. Zwei Torhüter, zwei Abwehrduos und drei Angriffstrios wird Trainer Willi Viereckl aufbieten, nachdem die Verteidiger Andreas Wunderer und Alex Aigner gesperrt sind. Viereckl wird wieder seinen angestammten Platz hinter der Bande einnehmen. Das Hinspiel endete 0:8 und auch diesmal kann das Ziel nur „achtbares Resultat“ heißen.

 

" Was habe ich getan " - eine nicht unberechtigte Frage an Schiri Altmann; der ESV-Kapitän wurde zweimal ungeahndet niedergestreckt und seine Selbstjustiz verhinderten die Mannschaftskameraden und trotzdem kassierte er gegen Dingolfing eine Spieldauerstrafe
 
Foto Dominik Findelsberger

 

Gebensbach 5.1.2011 von Helmut Findelsberger

Gelingt diesmal der „Befreiungsschlag“ ?

Freitag gegen Dingolfing - ESV-Puckjäger müssen mal wieder punkten

 

  Gebensbach  -  Höchste Zeit wird es für die Puckjäger des ESV, mal wieder zu punkten. Gelegenheit dazu bekommen sie am Freitagabend um 20 Uhr auf heimischem Dorfener Eis gegen den EV Dingolfing.

  Tabellarisch gesehen sind die „Iasr Rats“ (8. Rang / 11:15 Punkte) eher zu packen, als dies zuletzt Nürnberg war. Auch die nachfolgenden Partien in Waldkirchen (4. / 18:4) und Moosburg (2. / 21:3) gehören der Rubrik „so gut wie unlösbar“ an. Ende Januar kommt es dann zu den direkten Duellen mit dem derzeitigen Tabellenzwölften und Schlusslicht Selb 1b (2:24). Sollte also gegen Dingolfing nichts Zählbares rausspringen, wird die Dursstrecke für den ESV (10. / 4:22) lang bis zu den ersten „Endspielen“. Ein weiteres folgt am 11. Februar in Ingolstadt (11. / 3:21).

  Der EV Dingolfing musste als Bayernligaabsteiger vor der Saison erst ein Team rekrutieren. Unter den Neuen ist auch Markus Wohlgemuth nach zwei Jahren beim ESV. Er gehört zu den Topscorern wie die bayernligaerfahrenen Schickaneder und Weber. Seit 1. Dezember stürmt auch Thomas Wilhelm für die BMW-Städter. Der 24-jährige gehörte bis 2009 dem DEL-Team in Straubing an, wohnt in Landau und verspürte wieder „Lust am Eishockey“. Der Landshuter Andreas Herrmann kam als aktuellster Neuzugang Ende Dezember aus Moosburg zurück.

  Das Hinspiel verlor der ESV mit 4:6, wobei nicht ein Wilhelm (1 Treffer, aber einige Strafzeiten) oder andere Gegenspieler das größte Problem waren, sondern die eigenen haarsträubenden Abwehrfehler. Gegenüber dem zuletzt verkorksten Spiel in Nürnberg sind Michael Trox, Andi Wunderer und Rückkehrer Reinhard Kufner wieder dabei. Nur Mikael Köhler war während der Woche noch in Schweden „verschollen“. Die personellen Voraussetzungen wären trotzdem gegeben für einen Befreiungsschlag in Form von Punkten.

Michael Trox (rechts, Nr. 91) im Hinspiel gegen die Dingolfinger Paradereihe mit Thomas Wilhelm (Nr. 38), Kapitän Rosco Weber und dem Ex-Moosburger Alexander Scholz (9)

Foto Dominik Findelsberger

 

Gebensbach 30.12.2010 von Helmut Findelsberger

Mit der Partie in Nürnberg fängt das neue Jahr „gut“ an

 

 Gebensbach / Nürnberg   –  Das neue Jahr fängt ja gut an für die ESV-Puckjäger. Mit der Auswärtspartie am Sonntag beim EHC 80 Nürnberg bekommen sie gleich einen gewaltigen Brocken vorgesetzt. Das Spiel beginnt in der Arena in Nürnberg, in der sonst die „Ice Tigers“ ihre DEL-Spiele austragen,  um 18.30 Uhr – Busabfahrt am Dorfener Eisstadion um 14.45 Uhr.

  Die Aufstiegsambitionen des Traditionsclubs bekamen am 2. Weihnachtsfeiertag mit der 3:5-Niederlage in Hassfurt einen argen Dämpfer. Wozu die „80-iger“ fähig sind, demonstrierten sie eine Woche vorher beim 17:4-Sieg in Vilshofen. Sie rangieren nun auf Rang 5 mit 16:8 Punkten und deutlichem Abstand zu Hassfurt und Vilshofen (je 21:3), aber 92 erzielte Treffer sind die absolute Bestmarke der Liga. Kein Wunder, wenn man mit dem 41-jährigen längst eingedeutschten Martin Jiranek einen Ex-NHL-Spieler und die Nürnberger Eishockeylegende aus vielen DEL-Jahren in seinen Reihen hat. Der 44-jährige Deutsch-Russe Hatkevich und der ebenfalls DEL-erprobte 33-jährige Deutsch-Tscheche Cerny, der 20-jährige tschechische Kontingentspieler Klima und der 17-jährige „Eishockey-Deutsche“ Pavel Savchenko sind weitere Trumpfkarten beim Ex-Bayernligisten. Die Rückkehr in die höchste Amateurklasse Bayerns wird in der Norisstadt mit aller Macht angestrebt und das wird auch der ESV zu spüren bekommen.

  „ 17 oder 18 Feldspieler“ stehen ESV-Trainer Willi zur Verfügung, der aber „mit mehr als drei Fünferblöcken nicht agieren will, denn mehr funktioniert nicht“. Nur auf seinen Sturmführer Michael Trox muss er nach dessen Spieldauerstrafe aus dem Freising-Spiel diesmal verzichten. Das Hinspiel verlor der ESV 3:7, konnte aber lange Zeit gegen ein „Nürnberg ohne Jiranek“ sehr gut mithalten.

Aus dem Hinspiel:
 
Zumindest in dieser Szene "gleichauf" - der 17-jährige Florian Panthaler (li.) im ESV-Trikot und Nürnbergs 23-jähriger Budny
 
 
Der 19-jährige Pascal Segiet im ESV-Trikot gegen den 44-jährigen Sergej Hatkevich und dessen Erfahrung aus Lden Ligen Russlands und Deutschlands
 
 
Fotos Dominik Findelsberger

 

 

 

Gebensbach 11.12.2010 von Helmut Findelsberger

Sonntag in Dingolfing - „ Jede Woche ein Neuer “

Neben Juniorenkeeper Sebastian Brandl erstmals Rückkehrer Basti Tengler dabei

 

 Gebensbach / Dingolfing   –  Das 3. Auswärtsspiel in Folge steht für den ESV am Sonntag auf dem Plan. Der Bayernligaabsteiger EV Dingolfing ist um 18 Uhr der Gastgeber für die Puckjäger aus dem Eishockeydorf.

  Nachdem zuletzt in Amberg Trainer Willi Viereckl nur ein Notaufgebot zur Verfügung hatte, ist nun „wieder Land in Sicht“. Aus dem 21 Feldspieler starken Kader fehlt zwar ein Quintett verletzt bzw. erkrankt und Junior Weindl muss schulisch bedingt passen, aber von 14 Feldspielern und endlich wieder mal zwei Torhütern geht Viereckl aus. Das Juniorenspiel in Moosburg hatten am Freitagabend Pascal Segiet, Daniel Panthaler und Niki Mayer zu absolvieren – und natürlich Torhüter Manuel Hammerlindl. So ist am Sonntag erstmals der 18-jährige Sebastian Brandl neben Stammgoalie Michael Martin im ESV-Kader. „Jede Woche ein Neuer“ – nach diesem Motto läuft in Dingolfing erstmals Neuzugang und Freising-Rückkehrer Bastian Tengler auf.

  Einen ganz prominenten Neuzugang habe die Dingolfinger „Isar Rats“ seit 1. Dezember. Der 24-jährige Thomas Wilhelm hat immerhin 2009 noch das DEL-Trikot der Straubinger „Tigers“ getragen und zuvor auch in Landshut und München in der 2. Liga gespielt. Er wohnt in Landau und hat nun „wieder Lust auf Eishockey“. Mit ihm hat der Bayerligaabsteiger vergangenen Sonntag dem Tabellenführer Amberg in eigener Halle ein 2:2 abgetrotzt – auch dank eines gehaltenen Penaltys von Torhüter Riebel in der letzen Minute gegen den Tschechen Kukacka.. Mit nur 28 Gegentreffern in 9 Spielen hat der EVD auf Platz 6 mit 9:9 Punkten eine der besten Defensivabteilungen im Zwölferfeld. Die erfahrenen Weinzierl (Landshut, Dorfen, Pfaffenhofen) und Heubach (Rosenheim, Straubing, Erding, Passau) halten den Laden zusammen. Vorne sorgen Scholz, Kletter (Landshut, Moosburg), die Eigengewächse Schickaneder und Weber und der vom ESV zurück gewechselte Wohlgemuth für die Treffer.

 

Eine erfolgreiche Sturmreihe der letzten Jahre ist wieder vereint - v.l.: Michael Trox, Rückkehrer Bastian Tengler und Mikael Köhler
 
Foto Dominik Findelsberger

 

Gebensbach 2.12.2010 von Helmut Findelsberger

 

Auch ein angeschlagener Tabellenführer ist klarer Favorit

Beim ESV-Gastsspiel in Amberg erstmals der englische Neuzugang Slater dabei

 

 Gebensbach   –  Ihre kleine Serie mit drei Auswärtsspielen setzen die ESV-Puckjäger heute abend beim ERSC Amberg fort. Spielbeginn ist in der Eishalle am Schanzl um 20 Uhr ; Busabfahrt in Dorfen um 15.30 Uhr.

  Die „Wild Lions“ sind Tabellenführer der Landesliga Nord / Ost praktisch seit Saisonbeginn. Mit 16:4 Punkten aus 10 Spielen profitieren sie von der Mehrzahl absolvierter Spiele gegenüber Hassfurt (14:2 / 8). Die Minuspunkte stammen aus den Niederlagen in Moosburg und am vergangenen Sonntag mit 2:7 beim Tabellendritten Waldkirchen (12:4 / 8). Da wurden die „Wild Lions“ von den „Crocodiles“ nicht nur vom Ergebnis her gerupft. Trotz eines sehr fairen Spieles mit 4 Strafminuten gegen Waldkirchen und 10 gegen Amberg trugen 4 Leistungsträger erhebliche Blessuren davon.

  Ob der ESV diesen Umstand ausnutzen kann, ist fraglich. Zu eindeutig ist die Außenseiterrolle von Aigner, Trox & Co. Das Hinspiel wurde 0:10 verloren, wobei Trainer Willi Viereckl nur ein Minimalaufgebot zur Verfügung hatte. Dieses verkaufte sich, so lange die Kräfte reichten, ganz hervorragend und lag nach 40 Minuten nur 0:3 zurück. Aus dem Aufgebot von Pegnitz fehlt leider Manuel Bertl nach einem Kreuzbandriss – für das Laufwunder im Team ist die Saison leider beendet. Der 27-jährige Engländer Wayne Slater, Neuzugang vom Bayernligisten Pfaffenhofen, gibt dafür sein Debüt im 13 Feldspieler zählenden Kader. Zwischen den Pfosten wird die ganze Last auf Manuel Hammerlindl liegen, nachdem Michael Martin beruflich verhindert ist und für den innerhalb der Junioren-SG vom ESC Dorfen zum ESV gewechselten Torhüter Sebastian Brandl der Pass wohl nicht rechtzeitig eintreffen wird.

 

Wayne Slater - Neuzugang beim ESV Gebensbach
- er kommt aus Blackburn und ist aus beruflichen Gründen mit seiner schwangeren Frau für drei Jahre nach Hallbergmoos gekommen
 
Foto Dominik Findelsberger

 

Gebensbach 26.11.2010 von Helmut Findelsberger

 

Als Außenseiter zum EV „Schwindl“ Pegnitz

Beim ESV wieder 16 Feldspieler einsatzfähig – mit Michael Martin nur ein Goalie fit

                                                      

 Gebensbach/ Pegnitz – Von den bisher acht Spielen der ESV-Puckjäger in der Landesliga Nord / Ost fanden sechs auf heimischem Dorfener Eis statt. Mit der Partie am Sonntag beim EV Pegnitz starten sie nun eine kleine Serie von 3 Auswärtsspielen; Spielbeginn ist um 17.30 Uhr und Busabfahrt am Eisstadion um 13 Uhr.

  Der ESV – derzeit auf Rang 10 im Zwölferfeld mit 4:12 Punkten – fährt als krasser Außenseiter nach Oberfranken. Pegnitz hinkt mit erst fünf Spielen und 5:5 Zählern auf Rang 7 im Programm noch hinterher. Umbaumaßnahmen in der Freiluftarena und am benachbarten Badepark verzögerten die Eisbereitung und ließen zwei Heimspiele ausfallen. Gegen Ingolstadt wurde zweimal gewonnen, in Freising und Nürnberg verloren und am vergangenen Wochenende bewies die Truppe von Trainer Vaclav Drobny mit dem 3:3 beim Topfavoriten Moosburg stark aufsteigende Form.

  Das Pegnitzer Spiel steht und fällt mit Markus Schwindl. Der 35-jährige ist mit 177 cm und 95 Kilo die personifizierte Torgarantie und in den letzten 10 Jahren zum „Torphantom“ der Bayern- und Landesliga geworden. Der gebürtige Pegnitzer spielte mit Bayereuth 1. und 2. Liga und kam 2001 zu seinen Wurzeln zurück. 505 Tore und 419 Vorlagen in 278 Spielen für die „Ice Dogs“ lautet seine Bilanz. Der 37-jährige Tscheche Polesny – in 3 Spielzeiten 94 Tore und 137 Vorlagen in 81 Spielen – und der gebürtige Tscheche Robert Günzl (39) sind neben den kanadischen Verteidigern mit deutschem Pass, Sean Andre (25) und Jim Ross (22) weitere Säulen des Pegnitzer Spieles.

  ESV-Trainer Willi Viereckl hat wieder 16 Feldspieler zur Verfügung, aber ohne den angeschlagenen Manuel Hammerlindl mit Michael Martin nur einen Torhüter. Der aus Waldkraiburg zurückgekehrte Michael Huber (37) ist nach auskurierter Verletzung erstmals dabei. „Der steht hinten sicher“ ist Viereckl überzeugt und „für Schwindl werden wir uns was einfallen lassen“.

 

Nach zwei Jahren Waldkraiburg 1b wieder im ESV-Trikot - Michael Huber nach auskurierter Knieverletzung
 
Foto Dominik Findelsberger

 

 

Gebensbach 19.11.2010 von Helmut Findelsberger

 

Es geht gegen den Spitzenreiter

Sonntag 17 Uhr – ERSC Amberg kommt nach Dorfen

 

Gebensbach – Mit dem ERSC Amberg empfangen die ESV-Puckjäger morgen um 17 Uhr im Dorfener Dr.-Rudolf-Stadion den Tabellenführer der Eishockeylandesliga Nord/Ost. Für den an diesem Wochenende etwas dezimierten Gebensbacher Kader komplettiert diese Partie mit dem Freitagsspiel in Vilshofen ein happiges Wochenendprogramm.

  Die „Wild Lions“ zählen trotz der letztjährigen Abstiegsrundenteilnahme in dieser Saison nicht unerwartet zu den Spitzenteams. Die finanziellen Probleme mit teilweiser Aussperrung aus dem städtischen Stadion scheinen überwunden und der Kader war letzte Saison bereits zu höherem befähigt. Die Offensivabteilung um Ksoll – mit Landshut schon in der DEL – und dem oberligaerfahrenen Kapitän Aukofer ist beachtlich. 42 Treffer in 7 Spielen unterstreichen dies. Hinten sind der 38-jährige Tscheche Kukacka (u.a. Sparta Prag, Landshut) und der Ex-Rosenheimer DNL-Goalie  Heymann die Trumpfkarten, aber 29 Gegentreffer sind nicht wenig.

  Die Sicherung des eigenen Heiligtums wird Hauptaufgabe im ESV-Spiel sein, aber mit Kontern sollten die Gäste verwundbar sein.

 

Gebensbach 18.11.2010 von Helmut Findelsberger

 

Zwei Spiele und nur knappes Personal zur Verfügung

ESV-Puckjäger heute in Vilshofen – Sonntag kommt Tabellenführer Amberg

 

 Gebensbach   –  Undankbar und fast unlösbar – so sind die beiden Aufgaben zu charakterisieren, die den ESV-Puckjägern an diesem Wochenende ins Haus stehen. Die „Wölfe“ des ESC Vilshofen sind heute abend um 19.30 Uhr Gastgeber und am Sonntag ist um 17 Uhr in Dorfen der Tabellenführer ERSC Amberg zu Gast.

  Mit Vilshofen gibt es heute bereits das zweite Aufeinandertreffen dieser Saison. Im Hinspiel war der ESV dem Sieg greifbar nahe, ehe den Gästen 21 Sekunden vor Schluss noch der 5:5-Ausgleichstreffer gelang. Undankbar ist die Aufgabe für den ESV heute deshalb, weil sich Vilshofens neu formierte Truppe allmählich zu finden scheint. Dem Auftakt beim ESV folgten Niederlagen in Selb und gegen Dingolfing. Letzten Sonntag ging mit dem 2:2-Remis beim Bayernligaabsteiger in Dingolfing die Formkurve deutlich in die andere Richtung. Spätes Eis im Freiluftstadion und 8 Neuzugänge, von denen einige erst auf den letzten Drücker verpflichtet wurden, waren ein arges Handicap für ein Team, das die letzten Jahre zur Spitze die Landesliga Gr. Ost gehörte.

  Der ESV-Tross fährt diesmal mit Privatautos und Kleintransportern. Nur 13 Feldspieler und einen Torhüter hat Trainer Willi Viereckl zur Verfügung – die sind leicht unterzubringen. Von den Junioren sind nur Florian Panthaler, Nikolaus Mayer und Torhüter Manuel Hammerlindl dabei – bei den übrigen stehen Schule, Beruf und das Juniorenspiel am Samstag  im Fokus. Einige der Stammspieler sind zudem verletzt und Torhüter Michael Martin ist beruflich bedingt auch nur am Sonntag im Einsatz. Der Trainer nimmt den kurzfristigen Personalengpass ganz gelassen, denn „seine jungen Burschen will er nicht verheizen und die Auszeit an diesem Wochenende war schon lange so geplant“.

 

Gebensbach 11.11.2010 von Helmut Findelsberger

 

Gegen Ingolstadt könnten Punkte am Ende doppelt zählen

Sonntag 17 Uhr in Dorfen – erstes direktes Duell im Kampf um den Klassenerhalt

 

Gebensbach –  Am Sonntag steht den ESV-Puckjägern das erste Spiel ins Haus, das für die Endabrechnung im Kampf  um den Klassenerhalt etwas mehr Gewicht als die bisherigen Aufgaben bekommen dürfte. Im Dorfener Dr.-Rudolf-Stadion stellt sich um 17 Uhr mit dem ERC Ingolstadt ein Gegner vor, für den Kampf um den Verbleib in der Liga auch schon begonnen ha und für beide Seiten zählen Punkte in solchen Partien „doppelt“.

  Die Amateure des DEL-Clubs sind dem ESV aus der letztjährigen Abstiegsrunde noch in schlechter Erinnerung, denn beide Vergleiche gingen an die „Jung-Panther“. Der ERCI hat eine sehr kampfstarke und ausgeglichene Truppe, in der Erfahrung vor Jugendstil geht. Ein absoluter Jungspund steht mit dem 16-jährigen Philipp Haehl jedoch zwischen den Pfosten. Mit DEL-Förderlizenz zum Goalie Nr. 3 bei den „Panthern“ in Deutschlands höchster Liga befördert, ist er eine der Trumpfkarten der Amateure, wobei er auch zum Kader der Bayernliga-Jugendmannschaft zählt. Der verletzte Torhüter Andreas Banzer(21) gehörte letzte Saison auch zum erweiterten DEL-Kader.

  Auf der Position zwischen den Pfosten ist auch der ESV mit Michael Martin und dem jungen Manuel Hammerlindl überdurchschnittlich besetzt. Der 29-jährige Ex-Erdinger ist auch für Sonntag gesetzt, da der Nachwuchsmann mit seiner Juniorenspielgemeinschaft am Samstag im Einsatz ist. Dies stellt in die Planungen von Trainer Willi Viereckl immer Fragezeichen bei dem gehörigen Anteil an Junioren in seiner Truppe. Er muss immer hoffen, dass alle unbeschadet und erfolgreich diese Partien hinter sich bringen – Trainer der Junioren ist ebenfalls Viereckl. Ingolstadt wird er keinesfalls nach den 0:10 Punkten auf dem 12. und letzten Tabellenplatz taxieren. Ingolstadt hat bisher nur gegen die Spitzenteams Amberg, Pegnitz, Nürnberg, Moosburg und Haßfurt gespielt und wie zuletzt mit 0:5 dank eines starken Haehl bei den „Hawks“ einige beachtlich knappe Resultate erkämpft.

  Mit 40 Grad Fieber beim letzten Spiel von zuhause aus „mitfiebernd“ kündigte er nach dem Spiel im Telefonat mit seinem Vetreter an der Bande, Johann Petermaier, bereits an: „Gegen Ingolstadt ziehe ich mich wieder um“ – nach dem Vilshofen-Spiel zum zweiten Mal in dieser Saison.

Kommt es am Sonntag zum entscheidenden Fernduell zweier überragender Torhüter mit dem 29-jährigen Michael Martin beim ESV und dem erst 16-jährigen Ingolstädter Philipp Haehl
 
Foto Michael Martin von Dominik Findelsberger
Foto Philipp Haehl ERCI-homepage

 

Gebensbach 4.11.2010 von Helmut Findelsberger

 

Größen des Eishockeys geben sich die Klinke in die Hand

Freitag kommt mit dem EHC 80 Nürnberg nächster prominent besetzter Gegner

 

 

Gebensbach  Bei den Heimspielen des ESV geben sich hoch dekorierte Eishockeygrößen in der Dorfener Dr.-Rudolf-Eishalle die Klinke in die Hand. Die neu geschaffene Landesligagruppe Nord/Ost bringt es mit sich, dass heute abend um 20 Uhr mit dem EHC 80 Nürnberg wieder ein prominent besetzter Gegner erstmals vorstellig wird.

   Die „80-iger“ aus der Norisstadt sind ein Traditionsclub, deren Farben in der DEL von den „Ice Tigers“ präsentiert werden. In dieser Liga hat auch der Topstar der Amateurmannschaft von 1996 bis 2007 für Furore gesorgt. Der in Kanada geborene und schon lange mit der deutschen Staatsbürgerschaft ausgestatte 41-jährige Martin Jiranek hat sich in 493 DEL-Spielen mit 177 Toren und 251 Vorlagen in Nürnbergs Eishockeygeschichte unsterblich gemacht. Von 2004 bis 2006 spielte er für Ingolstadt in der DEL und mit 25 Toren und 29 Vorlagen in 118 Spielen hat er auch dort Eindruck hinterlassen. 07/08 war er im Amateurteam mit 25 Toren und 42 Vorlagen Topscorer und nach seinem Comeback diese Saison war er  in zwei Einsätzen mit 6 Punkten schon wieder sehr erfolgreich. 

  Der EHC schrammte letzte Saison ganz knapp am Bayernligaaufstieg vorbei. Auch diese Saison zählt er zum Favoritenkreis. Zahlreiche Junioren um den Tschechen Klima (20) und den Deutsch-Russen Savchenko (17), mit ihrer Truppe in der Jun.-Bayernliga dominierend, prägen ebenso das Spiel wie der 33-jährige DEL-erfahrene Deutsch-Tscheche Petr Cerny und der 44-jährige Deutsch-Russe Sergej Hatkevich, letzte Saison 19 Tore und 45 Vorlagen in 26 Spielen.

  Nach drei Siegen gab es für den EHC letzten Sonntag mit 2:5 in Waldkirchen die erste Niederlage. „Nicht ganz chancenlos“ sieht Trainer Willi Viereckl sein Team. Die Favoritenrolle gehört aber eindeutig den Gästen, vor allem wenn sie einigermaßen komplett und mit ihren Topstars antreten können.

Hatten Martin Strohhofer (links) und Mikael Köhler bei Hassfurt u.a. den tschechischen Klassestürmer David Franek als Gegner, so können es heute abend ein Jiranek, ein Hatkevitch oder ein Cerny sein
 
Foto Dominik Findelsberger

 

 

Gebensbach 30.10.2010 von Helmut Findelsberger

 

Findet der ESV ein Mittel gegen die „Top Five“ des ESC Hassfurt ?

Sonntag 17 Uhr in Dorfen das zweite Aufeinandertreffen mit dem Aufstiegsfavoriten

 

 Gebensbach   –  Die „Hawks“ des ESC Haßfurt geben am um 17 Uhr im Dorfener Dr.-Rudolf-Stadion ihre Visitenkarte bei den ESV-Puckjägern ab. Der Terminplan will es so, dass dies in der noch jungen Saison in der Landesliga Nord/Ost bereits das zweite Aufeinandertreffen ist.

  Aus welcher Sicht dies nun ein Revanche-Duell ist, dürfte zweitrangig sein. Der ESV ging in Hassfurt zuerst als 3:11-Verlierer vom Eis und bekam einige Tage später durch Spielgerichtsentscheid mit 5:0 Toren und 2:0 Punkten den Sieg zugesprochen, da Haßfurt einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte. Der selbsternannte Aufstiegskandidat Hassfurt ist der klare Favorit. Die Truppe, die letzte Saison nur knapp den Bayernligaaufstieg verfehlte, hat mit dem 40-jährigen Berndaner als punktbestem Verteidiger und Stürmer Priem nur zwei Leistungsträger verloren.

  Die Neuzugänge Grund, im Bundesliga-Juniorenteam in Kassel bester Scorer und im Hinspiel dreifacher Torschütze, Koch (Rosenheim, Freiburg, Essen) und Zimmer (Pegnitz) machen die Abgänge wett. Mit dem 32-jährigen deutsch-polnischen Spielertrainer Popek, mit Schwenningen schon 2. Liga, der tschechischen „Torfabrik“ Franek (25), dem 20-jährigen Eigengewächs Nold, dem Ex-Weidener Rappl (26) und dem 25-jährigen Ex-Füssener und Kapitän Waldvogel, hat Haßfurt eine „Top Five“. Von denen hatte der letzte Saison fast jeder mindestens doppelt so viele Punkte als Spiele auf seinem Konto. Allein auf weiter Flur war Franek mit 43 Toren und 44 Vorlagen in 28 Spielen. 7:3 wurde am Sonntag Mitfavorit Moosburg bezwungen und Franek bekam für einen verwandelten Penalty die „Traumnote 6“.

   Trainer Willi Viereckl hat für dieses Wochenende 18 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. „Es schaut gut aus“ meinte er, verwies aber auf die beiden Spiele mit der Juniorenspielgemeinschaft, die immerhin sieben seiner Joungster Freitag und Samstag zu absolvieren haben. „Strafzeiten können wir uns gegen diesen spielstarken Gegner nicht leisten“ – darauf schwörte er seine Truppe besonders ein. Im Hinspiel gab es nur je 10 Strafminuten, aber Hassfurt kam zu drei Treffern in Überzahl.  

 

Einschwören auf einen ganz starken Gegner und alle Kräfte mobilisieren heißt es am Sonntag wieder wfür die ESV-Puckjäger

 
Foto Dominik Findelsberger

 

 

Gebensbach 20.10.2010 von Helmut Findelsberger

 

Auch Vilshofen ein „Gegner der gehobenen Klasse“

Junges ESV-Team kann heute abend seine Lernfähigkeit unter Beweis stellen

 

 Gebensbach   –   Wie lernfähig die jungen Puckjäger des ESV sind, können sie heute abend um 20 Uhr im Heimspiel in Dorfen gegen den ESC Vilshofen zeigen. Am vergangenen Wochenende mussten sie gegen zwei absolute Spitzenteams Leergeld bezahlen. Gegen die „Wölfe“, auch ein Gegner der „gehobenen Klasse“, wird man sehen, ob sich die Investition schon bezahlt macht.

  Immerhin 22 Feldspieler und zwei Torhüter zählt der ESV-Kader diese Saison und „die können wir wahrlich gebrauchen“ – dies musste Trainer Willi Viereckl bereits zur Kenntnis nehmen. Hieß es in Hassfurt noch „14 plus 1“, so ist Michael Martin seit dieser Woche voll im Training und der 28-jährige wird verabredungsgemäß die nächsten beiden Spiele zwischen den Pfosten stehen, während der zuletzt sehr stark haltende 20-jährige Manuel Hammerlindl auf der Bank bleibt und dafür noch einige Juniorenspiele absolvieren kann.

15 Feldspieler und somit drei Blöcke könnten es werden und wenn nicht, dann kündigte Viereckl an, dass er „sich selbst umzieht“. Für die vielen jungen Spieler kommt zur Doppelbelastung mit den Juniorenspielen bei einigen auch der Beruf mit teilweise Schichtarbeit erschwerend hinzu. Angeschlagen sind auch einige – so fallen die jungen Marcell Thalhammer und Mathias Selmair sowie Manuel Bertl, Fabian Zückert und Klaus Mayer aus der Phalanx der Erfahrenen aus. Immerhin kehren die zuletzt erkrankten Andi Wunderer und Rupert Moser zurück.

  Vilshofen war der Kader noch zu klein und so wurde vergangene Woche mit 4 Neuzugängen noch einmal nachgerüstet. Von denen sticht der 34-jährige Ex-Straubinger- und Regensburger Setz heraus. Die Vils-Donaustädter sind praktisch eine Deggendorfer Filiale mit Ex-Profi Kulzer als Top-Torjäger. Mit insgesamt 8 Neuverpflichtungen, darunte der Tscheche Slauf (Rokycany) und Hofmeister (Regensburg) dürfte Vilshofen 5 Abgänge mehr als kompensiert haben und wie jedes Jahr für einen Spitzenplatz gut sein.

Nach Trainingsrückstand gegen Waldkirchen noch auf der Bank und Hassfurt nicht dabei, beginnt für Torhüter Michael Martin (29 jahre) heute abend die Saison (Foto Michael Geiselbrechtinger)
 
und auch Andreas Wunderer (Nr. 87), mit 24 Jahren auch schon einer der Routiniers, ist es heute abend der erste Punktspieleinsatz dieser Saison, während der 20-jährige Rupert Moser (Nr. 9) und wahrscheinlich auch der 19-jährige Pascal Segiet (Nr. 19) vor ihren ersten Spielen in der Landesliga stehen (Fotos Dominik Findelsberger)

 

 

Gebensbach 16.10.2010 von Helmut Findelsberger

 

ESV-Puckjäger beim Fast-Bayernligaaufsteiger Hassfurt

 

Gebensbach –  Keinesfalls einfacher als am Freitag wird die Aufgabe am Sonntag für die ESV-Puckjäger. Die weite Reise geht zum Fast - Bayernligaaufsteiger ESC Hassfurt. Hätten die „Sharks“ im März ihr Heimspiel gegen Königsbrunn mit 7:3-Vorsprung nach dem 2. Drittel gewonnen und nicht 8:9 verloren, würden sie nun in Bayerns höchster Amateurliga spielen. Trotz eines Durchschnittsalters von 22,3 Jahren hätte der Kader um den  polnischen Spielertrainer Popek (letzte Saison 21 Tore / 25 Vorlagen in 27 Spielen), den Tschechen Franek (43 T/ 44 V / 28 Sp), dem 20-jähriegen Eigengewächs Nold (20 / 26 / 26), dem Ex-Weidener Rappl (18 / 29 / 27) oder dem Ex-Füssener Waldvogel (32 / 49 / 27) die Qualität dazu.

  Spielbeginn ist um 18.30 Uhr - Busabfahrt am Eisstadion Dorfen um 13 Uhr.

 

Gebensbach 14.10.2010 von Helmut Findelsberger

 

Der erste Sprung ins „Haifischbecken Landesliga“

stark verjüngte ESV-Truppe empfängt am Freitagabend den ESV Waldkirchen

 

 Gebensbach   –  Am Freitagabend um 20 Uhr starten die Puckjäger des ESV Gebensbach mit dem Heimspiel im Dorfener Dr.-Rudolf-Stadion gegen den ESV Waldkirchen in die Landesligasaison 2010/11. Während für die neu strukturierte Liga der Großteil der Konkurrenz aufgerüstet hat wie noch nie, setzt der Dorfclub auf die Jugend – auch in einem so starken Maße wie noch nie.

  13 Spieler verließen aus verschiedensten Gründen den ESV. Nachdem dieser noch nie bereit war, mit Geld neue Spieler ins Eishockeydorf zu locken, wurde das Projekt „Jugend forscht“ ausgerufen – frei nach Kabarettist Günter Grünwald: „es bleibt ihnen eh nichts anderes übrig“. 14 Neue – neben 12 Junioren die beiden Rückkehrer Martin Strohhofer und Michael Huber - füllten den Kader wieder auf, von denen der aus Crimmitschau nach Taufkirchen gezogene 18-jährige Bundesliga-Juniorentorhüter Erik Pannach nach Zusage im Sommer zu Saisonbeginn aus beruflichen Gründen absagte. Nur mit forschem Jugendstil geht es auch nicht. 12 gestandene Eishockeycracks um Kapitän Alex Aigner, Michael Trox & Co. bilden immer noch das Gerüst und die Basis für das bestehen in dem „Haifischbecken Landesliga“.

  Am vergangenen Wochenende wurden die letzten 7 Tests7 gegen den EHC Bad Aibling verloren, wobei eine Reihe von Stammspielern wegen leichter Blessuren und Erkältungen geschont wurde. In Bad Aibling hieß es am Ende 2:7 (0:4, 1:1, 1:2) - Torschützen Trox und Thomas Zorn, aber im Rückspiel verhinderte ein schwache Chancenverwertung bei sehr couragiertem Spiel ein besseres Resultat als das 2:5 (0:3, 2:1, 0:1); Tore: Adrian Scharl, Manuel Bertl.

  Auch wenn die letzten beiden Testspiele am Wochenende verloren wurden, ist Neu-
Trainer Willi Viereckl mit dem bisherigen Auftreten seiner Truppe recht zufrieden, denn „die Jungs sind hochmotiviert und ziehen tadellos mit“. Die Junioren gehen mit der Dorfen-Gebensbacher Spielgemeinschaft auch noch in der Bezirksliga, ebenfalls mit ihm als Trainer, an den Start.   

 

Der Kader des ESV:

Torhüter: Michael Martin, Manuel Hammerlindl (von den Junioren); Abwehr: vom letztjährigen Kader Alexander Aigner, Andreas Wunderer, Klaus Mayer, Rückkehrer Michael Huber (Waldkraiburg 1b) und die Junioren Rupert Moser, Martin Sieber; Sturm: die bisherigen Stammkräfte Florian Klein, Fabian Zückert, Mikael Köhler, Thomas Zorn, Manuel Bertl, Adrian Scharl, Michael Trox, Rückkehrer Martin Strohhofer (zuletzt zwei Jahre inaktiv), Marcel Thalhammer (Waldkraiburg Jun.), Nikolaus Mayer, Mathias Manzinger, Daniel und Florian Panthaler, Jonas Weindl, Pascal Segiet und Mathias Selmair;

 

 

ESV-Trainer Willi Viereckl: „Einen Top-Fünferblock mit überdurchschnittlichen Spielern hat fast jeder Gegner“

 

Von Traditionsclubs mit viel sportlichem Ruhm aber auch finanziellen Bruchlandungen und über starke sogenannte „erste Amateurmannschaften“ von DEL-Clubs bis hin zu den in jüngster Vergangenheit aufgerüsteten Newcomern – der ESV trifft in dieser neu geschaffenen Eishockeylandesliga auf eine so starke Gegnerschaft wie noch nie. Die letzte Saison knapp am Aufstieg vorbeigeschrammten Hassfurter mit dem Deutsch-Polen Popek als Spielertrainer und Topscorer und dem Tschechen Franek,  Pegnitz mit seinem Urgestein Schwindl – fast jede Saison dreimal so viele Punkte wie Spiele – und dem Tschechen Polesny als Torfabrik, die Nürnberger DEL-Amateure mit zwei Tschechen im Kader und dem deutsch-russischen Topscorer Hatkevich, der in zwei Jahren für die neue Halle mit serienweise höherklassigen Neuzugängen runderneuerte und allseits zum Aufstiegsfavoriten Nr. 1 erklärte EV Moosburg, Vilshofen mit vielen Deggendorfer Ex-Profis und einem starken Neuzugang aus Tschechien und auch der SE Freising als Germering-Pfaffenhofener Filiale und drei Ex-Burgkirchener Deutschrussen, den Piskunov-Brüdern und Matveenko sind nur ein Auszug aus dem hochkarätig besetzten Feld.

Der Coach des ESV ist auch von noch so vielen prominenten Namen nicht sonderlich zu beeindrucken. Er hat auch keine Bedenken, dass seine junge Truppe in ein Haifischbecken muss, in dem zu viele gefräßige und übermächtige Gegner lauern. Viereckl sieht auch seine Youngster gewappnet,  schließlich haben sie die letzten zwei Jahre in der Junioren-Landesliga trotz vieler Niederlagen mit Moral dagegen gehalten und das war keine Pappdeckelliga“. Die Marschroute von Viereckl  heißt „diszipliniert spielen, selbst wenig Strafminuten bekommen aber dafür gegnerische erzwingen und nie aufhören zu kämpfen, dann verliert jeder Topstar mal die Lust am Spielen“.

 

Die Landesliga-Gruppe Nord/Ost:

ERSC Amberg, EV Dingolfing, SE Freising, ESV Gebensbach, ERC Hassfurt, ERC Ingolstadt, EV Moosburg, EHC 80 Nürnberg, EV Pegnitz, VER Selb 1b, ESC Vilshofen, ESV Waldkirchen

  Gespielt wird eine Punktrunde mit Hin- und Rückspielen bis 20. Februar. Anschließend ermitteln die Erst- und Zweitplatzierten der beiden Gruppen den Bayer. Meister. Aufstiegsberechtigt in die Bayernliga sind die beiden Gruppensieger. Für die kommende Saison ist vom Verband die endgültige Gruppenstärke von je 14 Teams festgelegt. Nachdem in der Gruppe Nord/Ost nur 12 und in der Gruppe Süd/West 15 Vereine an den Start gehen, ist die Frage nach den Absteigern nicht so einfach zu beantworten. Der gleitende Auf- und Abstieg hängt davon ab, ob die vier Bezirksliga-Gruppensieger und im Ersatzfall ihre vier möglichen Nachrücker ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen.

 

Gebensbach 8.10.2010 von Helmut Findelsberger

 

Die letzten beiden Härtetest gegen Bad Aibling

 

 Gebensbach   –  Ihre letzten Testspiele bestreiten die Puckjäger des ESV an diesem Wochenende. Zweimal treffen sie mit dem EHC Bad Aibling auf einen „Klassenkameraden aus der Parallelklasse“. Die Kurstädter gehören der Landesliga-Gruppe Süd/West an. Heute abend sind sie um 19.30 Uhr Gastgeber und am Sonntag gibt es um 17 Uhr in Dorfen ein erneutes Kräftemessen.

  Das Spiel der „Aibdogs“ ist stark von der Rosenheimer Schule geprägt, wobei die zweit- und oberligaerfahrenen Andi Schneider und Paul Weismann herausragen. Nach den beiden Tests gegen die Bezirksligamannschaft des TSV Erding geht es nun für die ESV-Puckjäger „ans Eingemachte. Vor dem Ligastart in der neu geschaffenen Landesliga-Gruppe Nord/Ost am nächsten Wochenende mit dem Heimspiel am Freitag gegen Waldkirchen und der Sonntagspartie in Hassfurt hat so ein gestandener Landesligist wie Aibling genau das richtige Kaliber für die Härtetest.

  Im zweiten Testspiel in Erding war beim 2:2 (1:0, 1:0, 0:2) gegenüber der 3:6-Hinspielniederlage eine deutliche Steigerung erkennbar. Dass die Torausbeute auf beiden Seiten überschaubar blieb, lag an sehr starken Torhütern mit Gattermann beim TSV und dem jungen Manuel Hammerlindl im ESV-Heiligtum. Erfolgreich waren Fabian Zückert (42.Min. / Klaus Mayer, Andi Wunderer) und Mayer (48. / 5-4). In der 21. Min. scheiterte Michael Trox mit einem Penalty,  dessen Ausführung Trainer Willi Viereckl durchaus gut fand, am TSV-Schlussmann, der eben noch besser war.

  Strafminuten: TSV 12 / ESV 24       

Foto Dominik Findelsberger
 
Klaus Mayer - einen Treffer legte er auf und den zweiten schoss er in Erding selbst

 

 

Gebensbach 18.9.2010 von Helmut Findelsberger

 

„Jugend forscht“ heißt es nun beim ESV

Gebensbacher Puckjäger gehen mit stark verjüngter Truppe in das Landesligarennen

 

 Gebensbach.  Diese Saison in der neuen Landesliga Gruppe Nord/Ost wird richtungsweisend für die ESV-Puckjäger und deren Jugendstil. Eine erste Standortbestimmung bringt das Testspiel am Sonntag um 17 Uhr im Dorfener Dr.-Rudolf-Stadion gegen die 1b-Mannschaft des TSV Erding, die in dieser Saison in der Bezirksliga neu an den Start geht.

  Mit Wilhelm Viereckl steht beim ESV ein neuer Mann hinter der Bande. Der gebürtige Rosenheimer spielte rund ein Jahrzehnt mit Dorfen und Klostersee in den verschiedensten Ligen sowie 95/96, 97/98 und 2000-2001 auch schon beim ESV. Als Trainer wirkte er zuletzt beim Nachwuchs des ESC Dorfen. Diese Saison ist auch für den 45-jährigen B-Scheininhaber mit der Doppelaufgabe als Trainer des ESV-Landesligateams und der Dorfen-Gebensbacher Juniorenspielgemeinschaft Neuland.

  Mit Pascal Segiet, Jonas Weindl, Mathias Selmair, Daniel und Florian Panthaler, Nikolaus Mayer, Mathias Manzinger, Martin Sieber, Rupert Moser und Torhüter Manuel Hammerlindl hat der ESC 10 Juniorenspieler neu im Kader. Mit dem beruflich nach Taufkirchen umgesiedelten 18-jährigen Erik Panach von den Bundesliga-Junioren des ETC Crimmitschau gehört ein weiterer Joungster zum Torhütertrio, das mit dem erfahrenen Michael Martin vervollständigt wird. Alexander Aigner, die beiden Rückkehrer Michael Huber (Waldkraiburg 1b) und Martin strohhofer (zuletzt inaktiv), Andreas Wunderer, Klaus Mayer, Florian Klein, Michael Trox, Manuel Bertl, Fabian Zückert, Thomas Zorn, Mikael Köhler und Adrian Scharl bilden den Stamm der verbliebenen Routiniers.

  Die beiden Torhüter Florian Hadersberger und Stefan Kerscher sowie Christian Linner Markus Voigtmann, Reinhard Kufner und Bernhard Kühn, die ihre Karriere beendet haben, Mathias Klatt (Moosburg), Bastian Tengler (Freising), Florian Zollo, Christopher Scherm (Erding 1b) und Markus Wohlgemuth (Dingolfing) sind aus dem Kader der letzten Saison nicht mehr dabei. Angesichts dieses gewaltigen Aderlasses heißt es nun beim ESV „Jugend forscht“ – und dies in einer neuen und enorm starken Landesligagruppe.

  ERSC Amberg, ESC Hassfurt, ERC Ingolstadt, EHC 80 Nürnberg, EV Pegnitz und VER Selb 1b aus der bisherigen Gruppe Nord sowie EV Dingolfing (Bayernligaabsteiger), SE Freising, EV Moosburg, ESC Vilshofen und ESV Waldkirchen bilden zusammen mit dem ESV das Zwölferfeld der Gr. Nord/Ost, während in der GR. Süd/West immerhin 15 Teams an den Start gehen. Zwei Gruppen mit je 16 Teams waren vom Verband geplant, um dann kontinuierlich bis 2012 auf die endgültige Teilnehmerzahl von jeweils 14 zu reduzieren. Sportlich und sicher auch finanziell bedingt zogen einige Teams einen freiwilligen Rückzug in die Bezirksliga vor.    

Das ESV-Führungstrio mit dem neuen Trainer Wilhelm Viereckl (Mitte), flankiert von Sportleiter Christian Aigner (rechts) und dessen Vize Johann Petermaier

 

Gebensbach 28.3.2010 von Helmut Findelsberger

Vorstand Peter Kerscher: „Der ESV ist nicht die Bundesregierung“

Mitgliederversammlung: Trotz finanziellen Polsters nicht weiterhin mehr ausgeben als man einnimmt

 

 Gebensbach   –  Beeindruckt vom Andrang zeigte sich Vorsitzender Peter Kerscher, als er die Mitgliederversammlung des ESV Gebensbach eröffnete. Über 100 Mitglieder konnte er  am Samstagabend im Vereinsheim begrüßen. Turnusmäßig standen an diesem Abend die alle zwei Jahre stattfindenden Ehrungen für mindestens 25-jährige Mitgliedschaft auf dem Programm. Als „sehr erfolgreich in punkto Mitgliederwerbung“ bezeichnete Kerscher die Jahrgänge 84 und 85 mit 54 Neuzugängen, von denen  19 der Einladung gefolgt waren.

  Eine beeindruckende Bilanz konnte Nachwuchsleiter Manfred Detterbeck ziehen bei einem Schlittschuhkurs mit über 100 Teilnehmern und 39 Spielern in zwei Mannschaften. Als jüngstes Team bei den Turnieren wurden die Kleinschüler ungeschlagen Vorrundenmeister. Ein Spielermangel gegenüber der Vorsaison war zu verzeichnen. Aus diesem Grund bezeichnete Detterbeck das „Einfrieren“ der Jahrgänge als Glücksfall. Der DEB möchte endlich mit anderen Nationen gleichziehen und so gibt es für die kommende Saison kein Nachrücken der Jahrgänge.

  Schatzmeisterein Sabine Wagner bestätigte in ihrem Kassenbericht den Trend der letzten Jahre: „Der ESV gibt jede Saison etwas mehr Geld aus, als er einnimmt“. Ein Jahresetat von 68000 Euro ist in einem Eishockeydorf nicht so ohne weiteres zu stemmen. Die größten Posten waren bei den Einnahmen die Mitgliedsbeiträge mit 18000 Euro und bei den Ausgaben die Eiskosten mit 15250 Euro, die damit in den letzten 4 Jahren um 50 Prozent gestiegen sind.

  Vorstand Kerscher ging in seinem Rechenschaftsbericht auch auf die Finanzen ein. Nachdem der ESV nach dem Kalenderjahr bilanziert und sich je nach Saisonverlauf Verschiebungen ergeben können, veranschaulichte er die Etatüberschreitungen der letzten 4 Jahre. Da hat der ESV im Durchschnitt jährlich um 3340 Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Mehr als zwei Jahrzehnte konnte ein finanzielles Polster geschaffen werden. „Dieses reicht nicht ewig“ und so bekräftigte Kerscher den bereits in Angriff genommenen Sparkurs. Er sieht keine Möglichkeit, bei Eismiete, Buskosten, Nachwuchsarbeit und Trainerkosten zu sparen. Dafür wird es im Nachwuchsbereich ein Spielbetriebsumlage geben und bei der Landesligamannschaft wird die an Trainings- und Spieleinsätze gekoppelte Aufwandsentschädigung für Ausrüstung wegfallen. „Der ESV ist nicht die Bundesregierung, die kann mehr ausgeben als sie einnimmt“, stellte Kerscher fest!

  Anschließend verabschiedete er den scheidenden Nachwuchsleiter Manfred Detterbeck, der als Dorfener „in den drei Jahren seines Wirkens ein richtiger Gebensbacher wurde“. Dessen Söhne Basti und Peter wechseln von Dorfen nach Klostersee und somit verschieben sich die Prioritäten etwas. Einstimmig wurden sein Stellvertreter Rainer Obermaier zum neuen Nachwuchsleiter und Manfred Wolf zum Stellvertreter gewählt.

  Traditionell werden jedes Jahr verdiente Personen für besonderes und langjähriges Engagement gewürdigt. Auf Schiedsrichter Gerhard Bauer fiel diesmal die Wahl, der seit 1984 den ESV als Schiedsrichter bis hinauf in die DEL in allen Ligen des Deutschen Eishockeys präsentierte. Bauer ist nun der dienstälteste noch aktive Schiedsrichter der Region 2 im BEV.

 

Fotos Dominik Findelsberger

 

Für 25 bzw. 26 Jahre ESV-Mitgliedschaft geehrt:

Von links: Der Erste Vorsitzende Peter Kerscher mit Georg Brennauer, Kathrin Kronseder, Maria Findelsberger, Franz Friedhaber, Gottfried Holzinger, Manfred Kreisel, Josef Holzinger, Reinhard Kufner, Stefan Kerscher, Thomas Schreindorfer, Manfred Pfahler, Martin Brenninger, Anneliese Holzinger, Anton Fruhmann, Gerhard Eichinger, Traudl Zuhr, Peter Seidl, der Gründungsmitglied ist, aber bei Ehrungen immer verhindert war, Michael Huber, Thomas Holzinger, Georg Sinseder

 

Vorstand Peter Kerscher mit Gerhard Bauer (rechts), als Schiedsrichter ein Aushängeschild des ESV im Bayrischen und deutschen Eishockey

Gerhard Bauer geboren am 6.4.1966, verheiratet, ein Sohn

davon 535 im BEV

285 im DEB – davon 40 in DEL

            drittbester Skorer (14 Spiele / 9 Tore / 9 Vorl.)

 

„Ein Kommen und Gehen von Anfang an“

Klassenerhalt wenigstens geschafft - ESV Gebensbach zog auch sportlich Bilanz

 

 Gebensbach.  Die abgelaufene Saison in der Eishockeylandesliga stand für den Eissportverein Gebensbach von Beginn an unter keinem guten Stern. Das wurde aus den Ausführungen von Abteilungsleiter Christian Aigner im Rahmen seines Tätigkeitsberichts anlässlich der Mitgliederversammlung schnell klar.

  „Es war ein Kommen und Gehen bei den Spielern von Anfang an“. Mit dem ESC Dorfen ging man vor der Saison eine Spielgemeinschaft bei den Junioren ein, um einigen Burschen Spielpraxis in der Landesliga zu verschaffen. Dann kam der Wiederaufstieg dieser Mannschaft am Grünen Tisch in die Landesliga und mit dem Mammutprogramm dieser Liga war diese Planung schon mal über den Haufen geworfen. Beruflich und schulisch bedingt fehlte manchmal ein halbes Dutzend Spieler. Kurz vor Saisonbeginn bzw. nach dem ersten Spiel erklärten Thomas Angermeier und Florian Schubert  ihren beruflich bedingten Rücktritt.

  Dass die Mannschaft mit so manchem undiszipliniertem Auftreten sich und dem Verein einen Bärendienst erwiesen hat, kommt noch hinzu. Der Klassenerhalt in einer Abstiegsrunde mit kompliziertem Modus sowie zeitaufwendigen und kostspieligen Fahrten in den Norden Bayerns wurde dennoch geschafft. „22 Spiele mit nur 5 Siegen aber 17 Niederlagen waren wahrlich nicht das“ was sich Aigner, sein Stellvertreter Johannes Petermaier und Trainer Jiri Lupomesky vorgestellt hatten.

  Aigner ging auch auf die kommende Saison mit dem neuen Modus ein. „Interessanter und erheblich teurer wird sie werden“ und in einer noch stärkeren Liga sieht Aigner „eine große Herausforderung auf den ESV zukommen“. In der neuen Gruppe Nord / Ost  kann das Teilnehmerfeld maximal 16 Teams umfassen und für so ein Mammutprogramm mit 30 Spielen von Mitte Oktober bis Anfang März „wird ein größerer Kader nötig sein“. Der wird auf alle Fälle auf einen neuen Trainer hören müssen, denn Jiri Lupomesky, der „sehr große Strapazen für die Entfernung zwischen seinem Wohn- und Arbeitsplatz Inzell und Dorfen in Kauf genommen hat“, wird wohl bei einem Club der Südgruppe in die Nachwuchsarbeit einsteigen.      

 

Foto Dominik Findelsberger

Christian Aigner mit

-          Torhüter Florian Hadersberger

Karrierende nach 172 Spielen in der 1. Mannschaft

-          Florian Zollo

Torschützenkönig mit 14 Treffern in 19 Spielen

-          Markus Voigtmann

seit 2005 beim ESV, drei Spielzeiten Kapitän, absoluter Führungsspieler und „der Diplomat“ im Team

92 Spiele, 41 Tore, 43 Vorlagen

1996 bis 2005 ESC Dorfen, 2. Liga, Regionalliga, Bayernliga, 281 Spiele, 67 Tore, 71 Vorlagen

-          Manuel Bertl

Trainingsfleißigster mit 56 von 59 Trainingseinheiten

-          Trainer Jiri Lupomesky, Abschied nach einer Saison

-          Torhüter Stefan Kerscher

diese Saison noch „stand by“, nun Karrierende nach 206 Spielen in der 1. Mannschaft

-          Michael Trox

zum 4. Mal bester Scorer mit 11 Toren und 18 Vorlagen in 19 Spielen und „Motor“ des ESV-Spieles

 

 

 

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